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Was ist Photomatix? |
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Photomatix ermöglicht Ihnen das bestmögliche Ergebnis aus den unterschiedlich belichteten Aufnahmen eines Motivs zu erzeugen. Dabei verarbeitet Photomatix Bilder die mit einer Digitalkamera gemacht wurden ebenso wie Scans von Film. |
Grundsätzlich unterscheidet man zwei Wege, um ein Bild mit erhöhtem Kontrastumfang (DRI) aus einer Reihe von unterschiedlich belichteten Aufnahmen zu erzeugen:
| 1. |
Belichtungskombination (engl. Exposure blending) Unterschiedlich belichtete Aufnahmen einer Szene werden miteinander kombiniert und direkt zu einem neuen Bild mit gleicher Farbtiefe wie die Ausgangsbilder verrechnet, so daß Details sowohl in Lichtern als auch in den Schatten erhalten bleiben.
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| 2. |
HDR/Tone Mapping Zunächst wird ein Bild mit stark erweitertem Tonwertumfang aus den verschieden belichteten Aufnahmen erzeugt. Ein sogenanntes HDR-Bild (HDR = High Dynamic Range), bei dem der Tonwertumfang der realen Szene mit 32 bit pro Farbkanal, also mit sehr feinen Abstufungen und hoher Präzision aufgezeichnet wird, entsteht. Aus diesem HDR-Bild kann dann mittels Tone Mapping (Tonwertkompression) eine Version mit 8 oder 16 bit pro Farbkanal erzeugt werden, die mehr Details sowohl in den Lichterbereichen als auch in den Schatten zeigt, als dies bei einer einfachen Aufnahme möglich ist.
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Warum soll die Szene mit unterschiedlichen Belichtungen fotografiert werden? |
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Die korrekte Wiedergabe von Szenen mit hellen Lichtern und tiefen Schatten ist ein allgemeines Problem in der Fotografie.
Dieses Problem existiert schon in der klassischen Fotografie auf Silber-Halogenid Filmen und tritt bei Diafilmen verstärkt zu Tage. In der digitalen Fotografie macht sich der Effekt sogar noch stärker bemerkbar, da die verwendeten Sensoren eine lineare Lichtempfindlichkeit aufweisen. Es kommt zu plötzlichen Tonwertabrissen wenn der Belichtungsspielraum des Sensors überschritten wird, was den aufzeichenbaren Kontrastumfang einschränkt. |
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Aus diesem Grund kann man auf herkömmlichem Wege nicht das selbe Ergebnis in Aufzeichung und Wiedergabe erzielen wie unser menschliches Auge es uns beim persönlichen Betrachten einer Szene mit hohem Kontrastumfang vermittelt. Wenn wir mittles verlängerter Belichtungszeiten Details in den Schatten aufzeichnen, werden die Lichter ausbrennen. Wenn wir hingegen versuchen durch verkürzte Belichtungszeiten die Detailzeichnung in den Lichtern zu erhalten, laufen die Schatten zu und zeigen keine Zeichnung mehr. |
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Die Herstellung eines HDR-Bildes aus verschieden lang belichteten Aufnahmen ist ein möglicher Weg dieses Problem zu lösen. HDR-Bilder haben aber wiederum einen gerade für der Fotografie gravierenden Nachteil: sie können nicht ohne weiteres auf handelsüblichen Monitoren korrekt angezeigt werden, und auch die Reproduktion auf Papier ist gerade wegen ihres hohen Kontrastumfangs, den weder Papier noch Monitore wiedergeben können, zum Scheitern verurteilt. Die HDR-Bilder müssen vor der Ausgabe auf üblichen Monitoren oder Druckern auf geschickte Weise in den kleineren Kontrastumfang dieser Geräte umgewandelt werden - unter Beibehaltung der Detailzeichnung in Lichtern und Schatten. Diesen Schritt bezeichnet man als Tone Mapping (Tonwertkompression). |
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Das was man in der modernen Fotografie "Erweiterung des Kontrastumfangs" (Dynamic Range Increase = DRI) nennt, bezeichnet den kompletten Vorgang der möglichst vollständigen Reproduktion von Bildern einer Szene mit hohem Kontrastumfang, inklusive sauber durchgezeichneter Lichter und Schatten, auf handelsüblichen Monitoren und Druckern. Dies bedeutet nicht mehr und nicht weniger als das Kunststück zu vollbringen, am Ende der Kette ein übliches 24-bit Bild zu erzeugen, welches trotz der bekannten Beschränkungen den kompletten Kontrastumfang repräsentiert, den auch ein menschliches Auge gesehen hätte. Und das in einer fotografisch ansprechenden Form. |
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Was ist nun der Hauptvorteil von Photomatix? |
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Der bisher übliche Weg, um verschiedene Belichtungen zwecks Kontrasterweiterung miteinander zu kombinieren, besteht in der manuellen Bearbeitung der einzelnen Bilder auf mehreren Ebenen und mit Überblendungsmasken in Bildbearbeitungsprogrammen wie z.b. Adobe Photoshop. |
Dieses Verfahren ist recht komplex, zeitaufwendig, mühsam zu erlernen und kann zu unbefriedigenden Ergebnissen führen. Leider merkt man das oft erst im letzten Arbeitsschritt, und dann muss man meist wieder ganz von vorne beginnen. Das Exposure Blending alleine kann manchmal nicht ausreichend sein, z.B. bei Szenen mit sehr hohem Kontrastumfang.
Deshalb haben wir das Werkzeug Photomatix entworfen. Photomatix ist eine Software die Ihnen diese Mühen abnimmt, indem sie sowohl mehrere vollautomatische, als auch einstellbare Überblendungstechniken anbietet. Aus den selben Ausgangsbilder können Sie mit Photomatix aber auch HDR-Bilder erzeugen. Photomatix bietet ein auf fotografische Belange optimiertes Tone Mapping, das lokale Kontraste berücksichtigt und in weiten Bereichen durch den Anwender beeinflussbar ist. Unter einer Oberfläche finden sie alle Möglichkeiten auf einmal und erzeugen damit auf die eine oder andere Weise ansprechende Ergebnisse. Und über die Batch-Verarbeitung können auch größere Mengen von Bildern ohne weiteren Benutzereingriff verarbeitet werden. |