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RAW-Dateien nutzen |
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Photomatix kann RAW-Dateien verarbeiten, um daraus HDR-Bilder zu erstellen, die Sie dann mit dem Tone Mapping-Werkzeug bearbeiten können. RAW-Dateien können not mit den Funktionen zur Belichtungskombination verarbeitet werden. |
Wenn Sie über HDR > HDR erzeugen mehrere RAW-Dateien laden, werden Ihnen erweitete Optionen zur Einstellung der RAW-Konvertierung angezeigt.
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Weißabgleich: Standardvorgabe für den Weißabgleich ist "Wie Aufnahme". Damit werden die aus den EXIF Metadaten der RAW-Dateien ausgelesenen Werte zur Konvertierung verwendet. Sie können die Weißbalance durch Auswählen einer Voreinstellung aus der Liste oder durch Eingabe einer individuellen Farbtemperatur in Kelvin beeinflußen. Zur Überprüfung der Einstellung steht eine Vorschau zur Verfügung. |
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Farbraum für HDR-Bild: Die Farbwerte der RAW-Dateien liegen in einem kameraspezifischen Farbraum vor. Photomatix wandelt diese Farbwerte in einen wählbaren Standardfarbraum um. Voreingestellt ist Adobe RGB, aber Sie können auch sRGB oder ProPhoto RGB wählen. Der ausgewählte Farbraum wird während der HDR-Erzeugung ausschließlich zur Referenzierung der Farborte herangezogen, die im gewählten Farbraum definierte Gradationskurve bleibt zunächst unberücksichtigt. HDR-Bilder verfügen über eine lineare Tonwertverteilung und nutzen deshalb keine Gradationskurve. Die Gradationskurve des für das HDR-Bild ausgewählten Farbprofils wird erst im Tone Mapping auf die Ausgabedaten angewendet, nie auf das HDR-Bild selbst. |
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Photomatix bietet Ihnen außerdem die Möglichkeit eine einzelne Aufnahme im RAW-Format in ein Bild zu wandeln, das in einem 32-Bit HDR-Dateiformat abgespeichert werden kann. Bitte beachten Sie aber, dass solch ein Bild nicht als echtes High Dynamic Range-Bild bezeichnet werden kann. Es ist eher ein Pseudo-HDR-Bild, das nahezu den gleichen Kontrastumfang beherbergt wie ein aus der selben RAW-Datei konvertiertes JPEG oder TIFF. Die herausragendste Eigenschaft des Pseudo-HDR-Bildes besteht darin, dass es nahezu unbearbeitet ist. Das heißt es wurde keiner qualitätsmindernden Gradationsveränderung oder Datenreduktion unterzogen. Um jedoch ein hochwertiges, „echtes“ HDR-Bild zu erzeugen, müssen Sie eine Belichtungsreihe mit unterschiedlich belichteten Aufnahmen erstellen und verarbeiten. |
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Die aus dem relativ geringen Kontrastumfang einer einzelnen RAW-Datei erzeugten Pseudo-HDR-Bilder zeigen nach dem Tone Mapping oft starkes Bildrauschen. Um bessere Tone Mapping Ergenisse aus einem Pseudo-HDR-Bild oder einer 16-bit TIF Datei zu erhalten, sollte der Rauschanteil schon in der Aufnahnme möglichst niedrig gehalten werden. Dazu empfehlen wir während der Aufnahme der RAW-Datei auf die Schatten zu belichten, also eine gezielte Überbelichtung durchzuführen, selbst wenn das Histogramm nach der Aufnahme ausgebrannte Lichter signalisiert. Ihr RAW-Konverter kann aus überbelichteten RAW-Aufnahmen meist noch Informationen in den Lichtern restaurieren. Falls das nicht funktioniert, ist der Kontrastumfang der Szene einfach zu groß für eine einzelne Aufnahme. Dann muss eine Belichtungsreihe fotografiert werden, um den gesamten Kontrastumfang dieser Szene aufzeichnen zu können. |