Photomatix kennenlernen
Wie arbeitet Photoamtix prinzipiell? Photomatix fügt zwei oder mehr unterschiedlich belichtete Aufnahmen eines Motivs zu einem neuen Bild mit erweitertem sichtbaren Kontrastumfang zusammen.
Dazu bietet Photomatix zwei verschiedene Möglichkeiten der Kontrasterweiterung an. Eine der beiden Methoden nennt man HDR/Tone Mapping. Die dazugehörigen Funktionen finden Sie im HDR Menü. Die andere Methode nennt sich Belichtungskombination (engl. Exposure Blending) und ihre Optionen sind im Menü Kombination zu finden.
Die Funktionsweise der Belichtungskombination ist Aufgrund der Vergleichbarkeit zu traditionellen fotografischen Verfahren etwas einfacher verständlich. Die zeichnenden Partien der unterschiedlichen Belichtungen einer Belichtungsreihe werden so ineinander überblendet, dass im Resultat ein Bild entsteht, welches sowohl in den Lichtern als auch in den Schatten Details vorweist. Es wird quasi aus jeder Belichtung der beste Teil ins Ergebnis eingeblendet. Unnatürlich aussehende Helligkeitssprünge zwischen den einzelnen verwendeten Teilen werden dabei durch weiche Übergänge vermieden.
Das HDR/Tone Mapping hingegen besteht, wie der Name schon andeutet, aus zwei getrennten Schritten. Im ersten Schritt wird aus den unterschiedlich belichteten Fotos zunächst ein Bild mit tatsächlich erweitertem Kontrastumfang - eben ein HDR-Bild - erzeugt. Das im zweiten Schritt ausgeführte Tone Mapping sorgt dann dafür, dass wir die im HDR enthaltenen Details in Lichtern und Schatten in voller Pracht am Monitor oder auf dem Ausdruck zu sehen bekommen.
Um sich mit den im Folgenden verwendeten Begriffen etwas vertrauter zu machen, können Sie sich zunächst unsere Einführung anschauen.
HDR/Tone Mapping:
1. Klicken Sie auf HDR erzeugen im HDR Menü, um die unterschiedlich belichteten Aufnahmen eines Motivs zu laden und zu einem High Dynamic Range Bild zusammenzufügen.
2. Klicken Sie auf Tone Mapping im HDR Menü, um Details in Lichtern und Schatten aus dem HDR-Bild zum Vorschein zu bringen..
Belichtungskombination (Exposure Blending):
1. Öffnen Sie mehrere Bilder des gleichen Motivs, die mit verschiedenen Belichtungen gemacht wurden.
2. Wählen Sie "Lichter & Schatten - automatisch" aus dem Menü Kombination.
3. Zusätzlich können Sie auch andere Verrechnungsoptionen mit den gleichen geöffneten Bildern testen. Photomatix verrechnet nur die Quellbilder die Sie geöffnet haben, d.h. bereits erzeugte Ergebnisbilder werden automatisch ignoriert.
Beide Methoden, Belichtungskombination und HDR/Tone Mapping, sind geeignet um Bilder mit erweitertem sichtbarem Kontrastumfang zu erzeugen, aber Ihre Resultate sind verschieden. Je nach Motiv und Situation bietet sich die Verwendung der einen oder der anderen Methode an. Wir empfehlen Ihnen, sich einfach die Ergebnisse beider Methoden anzuschauen und dann auszuwählen welches Ergebnis Ihnen beim jeweiligen Motiv am meisten zusagt. Dies geht sehr effizient mit der im Automatisieren Menü zu findenden Funktion Batch-Verarbeitung.
Wenn Sie Photomatix neu entdecken, ist es am Anfang sinnvoll die Software interaktiv über die Programmoberfläche zu bedienen, so dass Sie mit den Funktionen von Photomatix schnell vertrauter werden. Für spätere Anwendungen empfehlen wir Ihnen Ihre Bilder in der Batch-Verarbeitung berechnen zu lassen. Dies erspart Ihnen viel Zeit und macht das Verarbeiten von großen Dateien leichter. Die Programmoberfläche werden Sie dann nur noch benutzen um die Ergebnisse anzuschauen und zu vergleichen oder um individuelle Parameter interaktiv zu erarbeiten.
Die Batch-Verarbeitung:
1. Klicken Sie auf Batch-Verarbeitung im Automatisierung Menü.
2. Markieren Sie im Bereich Verarbeitung die Verarbeitungsschritte, die auf Ihre ausgewählten Bilder angewandt werden sollen.
3. Wählen Sie die Anzahl der unterschiedlich belichteten Bilder pro Motiv im entsprechenden Auswahlfeld weiter unten im Bereich Verarbeitung.
4. Wählen Sie das Verzeichnis Ihrer Quellbilder und den Zielordner für Ihre Ergebnisse im Bereich Speicherort.
5. Klicken Sie auf Start.
Zusätzliche Informationen erhalten Sie im Abschnitt Batch-Verarbeitung
 
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