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Photomatix FAQ

Lizensierung und Download

Lizensierung und Downloads

Muss ich eine zweite Lizenz erwerben wenn ich Photomatix auf einem anderen Computer installiere?

Eine Lizenz erlaubt es Ihnen, Photomatix Pro auf allen Computern zu installieren, die Sie verwenden. Dies gilt auch für Photomatix Pro Plus, Photomatix Essentials und/oder die Plug-Ins für Photoshop und Lightroom, wenn Sie eine Lizenz für diese Software erworben haben.

Die Lizenz ist jedoch immer auf einen Benutzer beschränkt. Dies bedeutet, dass Sie eine zusätzliche Lizenz erwerben müssen, wenn Sie die Software für einen anderen Benutzer installieren und registrieren wollen. Im Falle eines nahen Familienangehörigen (Partner, Kinder, etc.) machen wir hiervon eine Ausnahme.

Der weitere Rechner kann ein beliebiges Betriebssystem verwenden, das von Photomatix unterstützt wird. Wenn Sie z.B. eine Windows-Lizenz von Photomatix Pro erworben haben, dürfen Sie die Lizenz ebenfalls für Photomatix Pro unter Mac OS X verwenden, vorausgesetzt, es handelt sich um den selben Nutzer der Software. Sollten Sie Photomatix Pro in einer Version vor 2.4 erworben haben, so sind die Lizenzschlüssel der beiden Plattformen allerdings unterschiedlich (mehr dazu siehe unten).

Verwenden Sie ein Windows-Betriebssystem, so können Sie natürlich auch die 64-Bit-Version der Software auf den weiteren Rechnern installieren, unabhängig von der Version, die Sie auf dem ersten Rechner installiert haben. Die Lizenz, welche Sie erworben haben, gilt für Photomatix Pro; sie erlaubt Ihnen, jede Version (32-Bit oder 64-Bit) der Software und auf jeder Plattform (Windows oder Mac) zu installieren und zu registrieren.

Ich habe meine Registrierungsinformationen noch nicht erhalten. Wann werde ich diese bekommen?

Bei Zahlung per Kreditkarte versenden unsere Wiederverkäufer share-it oder Plimus Ihre Registrierungsinformationen sofort nach erfolgreichem Abschluss der Bestellung per E-Mail. Falls Sie diese E-Mail noch nicht bekommen haben, können verschiedene Gründe die Ursache sein:

  • Der Versand könnte aufgrund unvorhergesehener technischer Schwierigkeiten an den beteiligten Mail-Servern verzögert sein.
  • Ihre bei der Bestellung angegebene E-Mail-Adresse enthielt Fehler
  • oder die E-Mail könnte in einem Spamfilter aufgehalten worden sein.

Bitte prüfen Sie, ob die Mails des betreffenden Online-Distributors eventuell versehentlich im Spamfilterordner empfangen wurden. Sollten Sie weitere Unterstützung benötigen, zum Beispiel weil Sie ihre E-Mail-Adresse falsch angeben haben, dann wenden Sie sich bitte mit der Bitte um erneute Zusendung der Registrierungsinformationen an uns.

Ich hatte einen Festplatten-Crash und habe dabei meinen Registrierungsschlüssel verloren. Können Sie ihn mir erneut zusenden?

Ja. Sie können sich den Lizenzschlüssel automatisch zusenden lassen.

Mein Rechner ist nicht mit dem Internet verbunden. Wie kann ich die Software darauf installieren?

Ihr Rechner muss nicht mit dem Internet verbunden sein, um Photomatix darauf installieren zu können. So lange Sie Zugriff auf einen anderen Computer mit Internetzugang haben, können Sie die Software damit herunterladen und auf Ihren Rechner übertragen. Hierzu kopieren Sie einfach die heruntergeladene Datei auf einen USB Stick, eine Flash Card oder einen anderen portablen Datenträger und übertragen ihn auf den Rechner, der keinen Internetzugang besitzt.

Gehen Sie je nach Betriebssystem wie folgt vor:

Unter Windows:

  • Gehen Sie zur Download-Seite von Photomatix Pro oder Photomatix Essentials je nach dem, welche der beiden Anwendungen Sie installieren möchten.
  • Klicken Sie auf den blauen Link "Download Photomatix Pro für Windows" oder "Download Photomatix Essentials für Windows" in der entsprechenden Version (32-Bit bzw. 64-Bit).
  • Wählen Sie einen Speicherort für die Datei aus. Haben Sie einen portablen Datenträger (USB Stick, Flash Card, etc.) eingelegt, so sichern Sie die Datei direkt dorthin. Anderenfalls kopieren Sie die heruntergeladene Datei auf den portablen Datenträger, nachdem Sie sie gespeichert haben.
  • Verwenden Sie nun den transportablen Datenträger, um die heruntergeladene Datei auf den Rechner zu kopieren, der nicht mit dem Internet verbunden ist.
  • Mit einem Doppel-Klick auf die heruntergeladene Datei starten Sie nun die Installation von Photomatix Pro auf Ihrem Rechner, der nicht mit dem Internet verbunden ist.

Unter Mac OS X:

  • Gehen Sie zur Download-Seite von Photomatix Pro oder Photomatix Essentials je nach dem, welche der beiden Anwendungen Sie installieren möchten.
  • Klicken Sie auf den blauen Link "Download Photomatix Pro für Mac OS X" bzw. Download Photomatix Essentials für Mac OS X.
  • Kopieren Sie die heruntergeladene ZIP-Datei auf einen portablen Datenträger (USB Stick, Flash Card, etc.). Alternativ können Sie auch die in der ZIP-Datei enthaltene "Photomatix Pro"-Programmdatei direkt auf den portablen Datenträger kopieren.
  • Verwenden Sie nun den transportablen Datenträger, um die Datei auf den Rechner zu kopieren, der nicht mit dem Internet verbunden ist.

Kann ich eine Windows-Lizenz auch unter Mac OS verwenden (und umgekehrt)?

Ja. Tatsächlich müssen Sie die Lizenz auch nicht wechseln, da die Lizenzbedingungen es Ihnen erlauben, die Software auch auf einem weiteren Computer zu installieren, unabhängig davon, unter welchem Betriebssystem dieser läuft siehe oben.

Allerdings können je nach Plattform die Registrierungsinformationen unterschiedlich sein, wenn Sie Photomatix Pro in einer älteren als der Version 2.4 (Kaufdatum vor April 2007) erworben haben. In diesem Fall möchten Sie uns bitte kontaktieren und einen Lizenzschlüssel für die jeweils andere Plattform anfordern. Wenn Sie das Photomatix Pro Bundle oder Photomatix Essentials erworben haben, ist der Lizenzschlüssel für beide Plattformen identisch.

Beachten Sie bitte, dass Sie sich beim Kauf weiterhin für eine Plattform entscheiden müssen (dies dient ausschliesslich zur Nachverfolgung der Verkäufe je Plattform). Die gekaufte Lizenz ist dann für beide Plattformen gültig. Um dann gegebenenfalls einen Lizenzschlüssel für ein anderes Betriebssystem zu erhalten, wenden Sie sich bitte an an uns.

Wie kann ich auf die neueste Version upgraden?

Die aktuellste deutsche Version ist Photomatix Pro 5.0.

Um ein Upgrade auf Photomatix Pro 5.0 durchzuführen, laden Sie diese Version von der Download-Seite herunter und installieren sie auf Ihrem Computer.

Das Upgrade auf Photomatix Pro Version 5 ist kostenfrei für alle registrierten Benutzer, die Version 4 von Photomatix Pro über unsere Webseite (www.HDRsoft.com) bezogen haben.

Wenn Sie nach der Installation einen neuen Lizenzschlüssel für Photomatix Pro 5 benötigen, z.B. weil Sie einen Lizenzschlüssel besitzen, der nur bis Version 4.2.7 gültig ist, dann besuchen Sie bitte unsere Seite Informationen zum Upgrade und geben dort die Emailadresse an, die Sie beim Kauf der Lizenz verwendet hatten.

Falls Sie eine Lizenz unseres ehemaligen Lizenznehmers, des Franzis Verlags, besitzen, müssten wir prüfen, ob Ihre Lizenz zu einem Upgrade berechtigt ist. Kontaktieren Sie bitte unseren deutschen Support und übermitteln Sie uns die folgenden Informationen:

  • einen Kaufnachweis in Form einer Rechnung oder Bestellbestätigung, aus dem das Kaufdatum sowie der Kaufpreis hervorgehen
  • den Lizenzschlüssel, den Sie mit dem Kauf vom Franzis Verlag oder dessen Wiederverkäufer erhalten haben

Hinweis: Keine der Lizenzen für die Box-Version von Photomatix Pro 2, 3 oder 4.0 vom Franzis Verlag, die nach dem Erscheinen von Photomatix Pro 5.0 am 03.03.2014 erworben wurden (unabhängig von welchem Verkäufer), ist zu einem Upgrade auf Version 5 berechtigt. Weder ein kostenloses noch ein kostenpflichtiges Upgrade ist möglich.

Wenn Sie vorhaben sollten, einen andere als unsere Box-Version von Photomatix Pro 4.1 auf Amazon.de oder von anderen Wiederverkäufern / Verkäufern zu erwerben, fragen Sie bitte vorher unser Support-Team, ob die Lizenz zu einem Upgrade berechtigt ist.

Welche Ansprüche auf Upgrades habe ich?

Ab dem Zeitpunkt des Kaufs einer Lizenz für die Download-Version von Photomatix Pro, die über unsere Website hdrsoft.com erworben wurde, erhalten Sie für mindestens zwei Jahre kostenlose Upgrades. In den meisten Fällen erhalten Sie die kostenfreien Upgrades auch darüber hinaus.

Das Upgrade auf Photomatix Pro 5 ist für Kunden kostenfrei, die eine Lizenz für die Version 4 oder höher von unserer Website hdrsoft.com oder von authorisierten Resellern - ausser dem Franzis Verlag - erworben haben.

Wenn Sie eine Lizenz von Photomatix Essentials erwerben, sind alle Upgrades kostenfrei.

Wenn Sie eine Lizenz des Photomatix-Plug-Ins für Aperture oder das Tonemapping-Plug-in für Photoshop erwerben, garantieren wir mindestens zwei Jahre kostenfreie Upgrades. In der Praxis werden Sie jedoch alle Upgrades kostenfrei erhalten. Wir haben bisher keine Upgrades auf neue Versionen berechnet und planen dies zur Zeit auch nicht.

Informationen darüber, wie Sie auf die neueste Version upgraden können, finden Sie im vorigen Abschnitt.

Ich habe Photomatix Essentials erworben. Gibt es eine Upgrademöglichkeit auf Photomatix Pro?

Ja. Sie können ein Upgrade auf Photomatix Pro zu einem Preis von US$ 60,00 zzgl. MwSt. erhalten. Bitte füllen Sie dieses (englischsprachige) Formular auf unserer Webseite aus, um Zugang zu dem Upgrade zu bekommen.

Ich habe Photomatix Essentials von der DVD der CHIP FOTO VIDEO Ausgabe 12/2012, es fehlt jedoch der Registrierungsschlüssel, um es als Vollversion zu nutzen

Es scheint so, als hätte die Redaktion der CHIP FOTO VIDEO vergessen, den Registrierungsschlüssel auf der DVD zu vermerken. Bitte kontaktieren Sie unseren Support, damit wir diesen Fehler korrigieren können und teilen uns bitte die Seitenummer des Artikels "So geht's: HDRs in Schwarzweiss" im Magazin mit.

Wie kann ich Photomatix auf einen neuen Rechner übertragen?

Die beste Art, Photomatix auf einen neuen Rechner zu übetrtragen, besteht darin, die neueste Version der Software von unserer Download-Seite zu laden und diese Version auf Ihrem neuen Rechner zu installieren.

Falls Ihr neuer Rechner nicht mit dem Internet verbunden ist, müssen Sie die Installationsdateien wie unten beschrieben auf Ihren Rechner übertragen.

Ich habe einen neuen Computer bekommen. Wie kann ich Photomatix erneut herunterladen?

Um Photomatix Pro oder Photomatix Essentials erneut herunterzuladen, gehen Sie einfach auf unsere Download-Seite.

Gibt es eine Möglichkeit, Wasserzeichen aus Bildern zu entfernen, die vor dem Erwerb einer Lizenz erstellt wurden?

Wenn Sie eine Lizenz für Photomatix Pro besitzen, ist es möglich das 'Photomatix'-Wasserzeichen aus Bildern zu entfernen, die mit der Testversion erstellt wurden. Dies funktioniert allerdings nur für den Fall, dass die Bilder nicht nachträglich bearbeitet wurden.

  • Gehen Sie in das Menü 'Automatisierung' und klicken Sie auf 'Batch einzelne Dateien...' .
  • Markieren Sie die Option "Wasserzeichen entfernen" (die erst nach der Registrierung verfügbar ist).
  • Wählen Sie den Ordner aus, der Ihre Bilder mit den Wasserzeichen enthält. Stellen Sie unbedingt sicher, dass die Bilder in diesem Ordner auch tatsächlich Wasserzeichen beinhalten.
  • Klicken Sie auf den "Start"-Knopf.
Wichtiger Hinweis: Das Entfernen des Wasserzeichens funktioniert nur dann, wenn das Bild nicht weiter bearbeitet wurde, nachdem das Wasserzeichen hinzugefügt wurde. Wenn Sie die Helligkeit oder den Kontrast geändert haben, das Bild beschnitten oder in der Grösse verändert wurde, kann Photomatix das Wasserzeichen nicht mehr entfernen.

Ich habe eine frühere Version der Software deinstalliert bevor ich das Upgrade installierte. Danach musste ich den Registrierungsschlüssel nicht mehr eingeben. Ist das richtig so?

Ja, das ist richtig so. Das Deinstallieren von Photomatix entfernt nur die Softwarebestandteile, aber nicht die Registrierungsinformationen. Unter Windows werden diese Informationen in der Registry abgelegt (HKEY_CURRENT_USER), unter Mac OS X in den Voreinstellungen (com.multimediaphoto.photomatix.plist).

Möchten Sie sowohl die Registrierungsinformationen als auch die Benutzereinstellungen löschen, so gehen Sie bitte wie folgt vor:

Unter Mac OS X:

  • Unter Mac OS 10.6 oder früher gehen Sie in den Ordner
    ~/Library/Preferences/ (wobei '~' Ihr Benutzerordner ist)
  • Unter Mac OS 10.7 oder höher gehen Sie in den Finder, dort im Menü auf Go > Go To Folder und geben '~/Library/Preferences' in das Suchfeld ein
  • Verschieben Sie die Datei com.hdrsoft.photomatixpro.plist in den Papierkorb.

Unter Windows:

  • Klicken Sie auf "Start" (normalerweise am unteren linken Rand Ihres Bildschirms).
  • Klicken Sie im Startmenü auf "Ausführen" .
  • Geben Sie "regedit" (ohne Anführungszeichen) in das Eingabefeld ein und drücken Sie die Eingabe-Taste (ENTER).
  • Im Registrierungs-Editor navigieren Sie zum Verzeichnis "HKEY_CURRENT_USER\Software\HDRsoft".
  • Markieren Sie das Verzeichnis "Photomatix" und klicken im Menü "Bearbeiten" auf "Löschen".
  • Bestätigen das Löschen des Schlüssels mit einem Klick auf "Ja".

Soll ich Photomatix Pro oder Photomatix Essentials ausprobieren?

Photomatix Essentials ist besonders einfach zu bedienen und richtet sich an Fotografen, die den Einstieg in HDR-Techniken suchen. Photomatix Pro beinhaltet im Gegensatz dazu fortgeschrittene Möglichkeiten wie Stapelverarbeitung und selektive Entfernung von Geisterbildern sowie ein Zusatzmodul für Adobe Lightroom.

Photomatix Essentials und Pro arbeiten mit den gleichen internen Engines zur Verarbeitung von HDR-Bildern, nur Ihre Benutzeroberflächen unterscheiden sich voneinander. Photomatix Essentials zeichnet sich durch Einfachheit aus und bietet einen guten Einstieg in HDR-Techniken.

Sollten Sie mit HDR-Photografie beginnen wollen, empfehlen wir Ihnen zunächst Photomatix Essentials auszuprobieren. Wenn Sie eine Lizenz von Photomatix Essentials erworben haben, lässt sich diese zu einem späteren Zeitpunkt für die Preisdifferenz beider Produkte einfach upgraden.

Ich habe Photomatix Essentials im MAC App Store gekauft, wann wird dort die aktuelle Version erscheinen?

Wir haben Photomatix Essentials bis zur Änderung unserer Geschäftsadresse im MAC App Store unter einem anderen Entwickler-Konto angeboten und vertrieben als dem aktuellen. Trotz zahlreicher Diskussionen mit Apple war es uns nicht möglich, unser bisheriges Entwickler-Konto zu behalten und nur eine Adressänderung durchzuführen. Deshalb mussten wir ein neues Konto mit einer neuen Entwickler-Kennung eröffnen. Das hatte den Nachteil, dass wir nun Photomatix Essentials auf unserem neuen Konto nicht mehr mit der bisherigen App ID (Anwendungskennung) anbieten konnten.

Photomatix Essentials mit einer anderen App ID als zuvor anzubieten, bedeutete, dass es nun als neues Produkt im MAC App Store erschien, mit der Konsequenz, dass Kunden, die die aktuelle Version erhalten wollten, es erneut kaufen mussten. Da es nie unsere Absicht war, Updates von Photomatix Essentials zu berechnen, haben wir uns schliesslich dagegen entschieden, es unter unserem neuen Konto weiterhin anzubieten. Das ist der Grund, weshalb Sie Photomatix Essentials nicht mehr im MAC App Store finden.

Um jetzt eine aktuelle Version von Photomatix Essentials zu erhalten, laden Sie bitte die aktuellste Version von unserer Download-Seite herunter und fordern Sie einen neuen Registrierungsschlüssel an. Hierzu fertigen Sie ein Bildschirmfoto (Command-Taste + Hochstelltaste + '3') Ihrer Einkaufsstatistik in iTunes an, welches die Details der Webbestellung von Photomatix Essentials darstellt und senden Sie es an unser Support Team.

Ich habe gesehen, dass Photomatix auf eBay sehr günstig angeboten wird. Ist das legal?

Nein. Das ist eindeutig illegal und Sie werden auf eBay höchstwahrscheinlich eine gestohlene Lizenz erwerben. Das gleiche gilt für Craiglist oder ähnliche bzw. auch für Webseiten, die billige Software anbieten. Bitte erwerben Sie Photomatix nicht von solchen Verkäufern: Sie unterstützen und belohnen damit nicht nur Softpiraten, sondern verspielen auch die Möglichkeit, kostenlose Upgrades, zu denen Sie bei einem legalen Kauf berechtigt wären, zu erhalten.

Der Erwerb von anderen Quellen - ausser unseren Webseiten oder authorisierten Wiederverkäufern - geschieht für den Käufer auf eigenes Risiko und wir übernehmen keinerlei Haftung für diese Erwerbe.

Mein Registrierungsschlüssel funktioniert nicht.

Sollten Sie eine Version von Photomatix Pro von einer anderen als unserer Website geladen haben, deinstallieren Sie bitte zunächst alle Versionen von Photomatix Pro. Danach laden Sie die aktuelle Version von unserer Website herunter. Die Registrierung sollte nun funktionieren.

Bitte versuchen Sie nicht, die Registrierungsinformationen einzutippen, sondern fügen Sie den Lizenzschlüssel (und die Benutzer ID, falls notwendig) per Kopieren & Einfügen aus der Email ein, die Sie beim Kauf erhalten haben. Auf diese Art vermeiden Sie Tippfehler. Beachten Sie bitte ausserdem, dass die Registrierungsinformationen Gross- und Kleinschreibung unterscheiden.

 

Kompatibilität und Systemanforderungen

Funktioniert Photomatix zusammen mit Photoshop Elements?

Photomatix Pro und Photomatix Essentials sind eigenständige Programme, sie benötigen daher keine weitere Bildbearbeitungssoftware, um zu laufen.

Sobald Sie die HDR-Bilder mittels Tone Mapping verarbeitet haben, sind Ergebnisse mit jedem anderen Bildbearbeitungsprogramm kompatibel, d.h. Sie können sie in Photoshop Elements weiter bearbeiten, wenn Sie dies möchten.

Ist Photomatix mit Mac OS 10.10 / Yosemite kompatibel?

Ja.

Ist Photomatix kompatibel mit Photoshop CC?

Wenn sich Ihre Frage auf Photomatix Pro oder Photomatix Essentials bezieht, so sind dies eigenständige Programme, die unabhängig von Photoshop laufen. Bilder, die mit Photomatix Pro oder Photomatix Essentials abgespeichert wurden sind natürlich mit Photoshop kompatibel.

Bezieht sich Ihre Frage auf das Tone Mapping Plug-In für Photoshop, so finden Sie die Antwort in unseren FAQ zum Tone Mapping Plug-In.

Ist Photomatix mit Windows 8 kompatibel?

Ja, wir haben Photomatix Pro und Essentials auf einer Vorabversion von Windows 8 getestet und sie laufen beide sehr gut.

Funktioniert Photomatix auf einem 64-Bit-Betriebssystem?

Ja, Photomatix Pro und Photomatix Essentials funktioniert einwandfrei mit den 64-Bit-Versionen von Windows XP, Vista, Windows 7 und Windows 8, und arbeitet problemlos auf einem 64-Bit Mac OS X Betriebssystem.

Photomatix Pro für Windows ist in einer 64-Bit-Version verfügbar, und Photomatix Pro und Photomatix Essentials sind unter Mac OS X 32/64-Bit-Universal, so dass sie die Vorteile Ihres 64-Bit-Betriebssystems ausnutzen können.

Welche Systemanforderungen hat Photomatix?

Auf beiden Plattformen:

  • 2 GB RAM (mehr wird empfohlen, je mehr desto besser)
  • 500 MB freier Speicher auf der Festplatte (mehr wird empfohlen)
  • Monitorauflösung: 1024x768 (oder höher)
  • Farbmonitor und Grafikkarte mit mindestens 16-bit Farbtiefe

Microsoft Windows:

  • Photomatix Pro: Windows 8, Windows 7, Vista oder Windows 98/ME/2000/XP mit .NET Framework 1.1 oder höher (wenn das .NET Framework nicht installiert ist, fordert der Installationsassistent von Photomatix Pro Sie auf, die Software von der Microsoft Webseite zu laden).
  • Photomatix Essentials: Windows 8, Windows 7, Vista oder Windows XP mit .NET Framework 2.0 oder höher (wenn das .NET Framework nicht installiert ist, fordert der Installationsassistent von Photomatix Essentials Sie auf, die Software von der Microsoft Webseite zu laden).

Apple Mac OS X:

  • Photomatix Pro: Mac OS X 10.4 oder höher - Photomatix Essentials: Mac OS X 10.5 oder höher
  • G3, G4, G5 oder Intel Prozessor

Unterstützt Photomatix RAW-Dateien der Nikon D600 und Sony Alpha A99?

Photomatix Pro unterstützt RAW-Dateien der Nikon D600 bereits seit Version 4.2.5 und Photomatix Essentials wird die RAW-Dateien im seinem nächsten Release unterstützen. Die Unterstützung von RAW-Dateien der Sony Alpha A99 wird in die zukünftigen Versionen von Photomatix Pro und Essentials implementiert.

Wenn Sie eine Sony A99 besitzen oder Photomatix Essentials verwenden, konvertieren Sie bitte Ihre RAW-Dateien zu TIFF- oder JPEG-Dateien in einem Programm zum Konvertieren von RAW-Dateien, bevor Sie sie in Photomatix laden. Beachten Sie bitte, dass diese Vorgehensweise auch einige Vorteile hat, wie Sie hier nachlesen können.

Wenn Sie Photomatix Pro verwenden und Adobe Lightroom besitzen, vorausgesetzt Lightroom unterstützt bereits RAW-Dateien Ihrer Sony A99, können Sie alternativ auch unser Lightroom-Plug-In einsetzen.

Unterstützt Photomatix RAW-Dateien der Canon 5D Mark III?

Photomatix Pro unterstützt RAW-Dateien der Canon 5D Mark III seit Version 4.2 und Photomatix Essentials seit Version 3.2. Um ein Upgrade auf die jeweils neueste Version durchzuführen, gehen Sie bitte auf die Seite Download.

Unterstützt Photomatix RAW-Dateien der Canon 650D / Digital Rebel T4i?

Ja. Photomatix Pro unterstützt RAW-Dateien der 650D seit Version 4.2.4 und Photomatix Essentials seit Version 3.2.1. Um ein Upgrade auf die jeweils neueste Version durchzuführen, gehen Sie bitte auf die Seite Download.

Unterstützt Photomatix RAW-Dateien der Canon S100 und G1 X, der Nikon D4 und D800, der Sony NEX-7 sowie der Panasonic GX1?

Photomatix Pro unterstützt RAW-Dateien dieser Kameramodelle seit Version 4.2 und Photomatix Essentials seit Version 3.2. Um ein Upgrade auf die jeweils neueste Version durchzuführen, gehen Sie bitte auf die Seite Download.

Welche Dateiformate werden unterstützt?

Photomatix öffnet und sichert Bilder in den folgenden Formaten:

  • JPEG
  • TIFF (8-Bit, 16-Bit und Floating Point)
  • Radiance RGBE
  • OpenEXR

Die folgenden Formate können ausschliesslich gelesen werden:

  • PSD
  • PNG (nur Mac OS X)

Photomatix unterstützt ausserdem RAW-Dateien von Canon, Nikon, Fuji, Sony, Olympus, Minolta, Pentax, Panasonic, Sigma, Phase One und Leaf sowie das 'Digital Negative'-Format (DNG).
Falls Sie ein sehr neues Kameramodell besitzen, kann es sein, dass Sie auf die nächste Version von Photomatix warten müssen, bis dieses Modell unterstützt wird.

Eine Liste von Kameramodellen, für welche Photomatix Pro und Photomatix Essentials in der aktuellen Version eine Unterstützung der RAW-Dateien anbieten, finden Sie hier.

Tipps & Tricks

Welche Kamera benötige ich, um möglichst gute Resultate mit Photomatix zu erzielen?

Photomatix arbeitet mit mehreren unterschiedlich belichteten Fotos eines Motivs. Um gute Ergebnisse zu erzielen, ist es wichtig, dass der Belichtungsunterschied zwischen den einzelnen Ausgangsbildern so gewählt wird, dass möglichst der komplette Dynamikumfang des Motivs aufgezeichnet wird. Drei Aufnahmen mit jeweils 2 EV Unterschied, oder 5 Aufnahmen mit jeweils einem 1 EV Unterschied sind für Aussenaufnahmen meist ausreichend.

Viele Digitalkameras bieten eine Funktion zur automatischen Erstellung solcher Belichtungsreihen (engl.: Auto Exposure Bracketing = AEB) an. Damit kann man die benötigten unterschiedlich belichteten Ausgangsbilder recht schnell und komfortabel aufnehmen. Wenn Sie zum Beispiel die Zeitautomatik (A) mit der automatischen Belichtungsreihe fusionieren, wird die Kamera nach dem Druck auf den Auslöser automatisch 3 oder mehr Aufnahmen mit unterschiedlichen Belichtungszeiten durchführen.

Deshalb ist die Verwendung einer Kamera, die automatische Belichtungsreihen anbietet empfehlenswert, wenn Ausgangsbilder für ein HDR-Bild fotografiert werden sollen. Falls die Kamera innerhalb dieser Funktion allerdings nur Belichtungsunterschiede von weniger als 1 EV zwischen den einzelnen Aufnahmen erlaubt, ist das wenig sinnvoll. Wenn die Kamera also maximal 0,7 bzw. 2/3 EV Stufen in der automatischen Belichtungsreihe anbietet, dann müssen Sie die Belichtungszeiten zwischen den einzelnen Aufnahmen von Hand, in 1 oder 2 EV-Schritten, verstellen.

Eine übersicht von Kameramodellen mit AEB-Funktion finden sie hier.

Ein Belichtungsunterschied von 2 EV-Stufen ist am besten geeignet für die Aufnahme von HDR-Motiven. Aber auch Abstände von 1 EV-Stufe sind nutzbar, wenn die Kamera dann mindestens 5 Aufnahmen während einer automatischen Belichtungsreihe aufnimmt.

Ich habe eine einzelne RAW-Datei. Kann ich unterschiedliche Belichtungen daraus ableiten, um sie in ihrer Software zu benutzen?

Ja, Sie können in Photomatix Pro Bilder verarbeiten, die aus einer einzelnen RAW-Datei stammen. Der große Vorteil ist, dass Sie nur eine Aufnahme benötigen und daher kein Stativ benutzen müssen, nicht an die automatische Belichtungsreihe denken müssen und auch Bilder von bewegten Objekten verarbeitet werden können.

Allerdings ist der nutzbare Belichtungsumfang, den Sie aus einer einzigen RAW-Datei erhalten können, begrenzt. Wenn Sie ein Motiv mit hohem Kontrastumfang ablichten wollen, ist es unwahrscheinlich, dass Sie mit einer einzelnen Aufnahme die gleichen Ergebnisse erhalten, die Sie haben würden, wenn das Motiv mit einer Belichtungsreihe über den kompletten Kontrastumfang des Motivs fotografiert würde.

Es stehen Ihnen drei verschiedene Vorgehensweisen zur Auswahl, um Photomatix mit nur einer einzigen Aufnahme im RAW-Format zu nutzen:

  • Technik 1: Öffnen Sie die RAW-Datei direkt in Photomatix Pro und bearbeiten Sie sie dann mit dem Tone Mapping.
  • Technik 2: Konvertieren Sie die RAW-Datei in Ihrem bevorzugten RAW-Konverter in eine 16-bit TIFF-Datei. Diese öffnen Sie dann in Photomatix Pro und wenden das Tone Mapping darauf an.
  • Technik 3: Erzeugen Sie zwei oder drei unterschiedliche Belichtungsversionen in Ihrem RAW-Konverter und verwenden Sie diese dann in Photomatix Pro (oder Photomatix Essentials) als seien sie "echte" Belichtungsreihen.

Die Technik #3 erzeugt im Allgemeinen die besten Ergebnisse. Ein weiterer Vorteil ist, dass sie auch mit der Methode Fusion funktioniert. Die Technik #1 ergab weniger gute Ergebnisse in früheren Versionen von Photomatix Pro (Version 3 oder früher), was sich aber mit Version 4 dank des neuen Algorithmus zur Rauschunterdrückung geändert hat.

Um gute Tone Mapping Ergebnisse mit diesen Techniken zu erhalten, sollte der Rauschanteil in der Aufnahnme möglichst niedrig gehalten werden. Dazu empfehlen wir während der Aufnahme der RAW-Datei auf die Schatten zu belichten, d.h. die Aufnahme tendenziell überzubelichten. Ihr RAW-Konverter kann aus überbelichteten RAW-Aufnahmen meist noch Informationen in den Lichtern restaurieren. Falls das nicht funktioniert, ist der Kontrastumfang der Szene einfach zu groß für eine einzelne Aufnahme. Dann muss eine Belichtungsreihe fotografiert werden, um den gesamten Kontrastumfang dieser Szene aufzeichnen zu können.
Zwei Beispielaufnahmen, die nach obiger Technik entstanden sind, finden Sie hier.

Das Herstellen "unechter" Belichtungsreihen aus einer RAW-Datei (Technik #3) ist theoretisch kein korrekter Weg, ein HDR-Bild zu erzeugen. Wenn Sie das HDR-Bild für 3D-Rendering-Zwecke verwenden wollen, sollten Sie diese Technik nicht verwenden, da Sie keine präzisen linearen Pixelwerte erhalten, die für ein Image-Base-Lighting benötigen. Sind Sie jedoch nur an den Ergebnissen des Tone Mappings interessiert, ist das Erstellen von "unechten" Belichtungsreihen eine wertvolle Technik, solange Sie bessere Ergebnisse erzielen, als mit den beiden anderen Techniken #1 und #2.

Es gibt auf der anderen Seite allerdings auch High-End Kameras mit Sensoren mit einer Farbtiefe von 14 Bit, was 2 Blendenstufen mehr Dynamikumfang bedeutet. Es ist sicherlich eine gute Idee, das Tone Mapping Werkzeug von Photomatix mit 16-Bit TIFFs aus den RAW-Dateien solcher Kameras zu testen. Der Dynamikumfang der RAW-Dateien aus der Fuji S3 und S5 Pro ist zum Beispiel höher als der anderer DSLRs (digitaler Spiegelreflexkameras).

Muss ich unterschiedlich belichtete RAW-Dateien erst in 16-Bit-Dateien umwandeln?

Das kommt darauf an. Verwenden Sie RAW-Dateien, ist es empfehlenswert, die RAW-Dateien Ihrer Belichtungsreihe zunächst in Ihrem bevorzugten RAW-Konverter zu TIFF oder JPEG zu konvertieren und diese anschliessend in Photomatix zu verarbeiten. Dieses Vorgehen ist insbesondere empfehlenswert bei Bildern, die mit der Methode 'Fusion' verarbeitet werden sollen, da Fusion für fertig entwickelte Bilder gedacht ist, die entweder direkt aus der Kamera stammen oder mittels eines RAW-Konverters bearbeitet wurden.

Die direkte Verarbeitung von RAW-Daten führt theoretisch zu einer höheren Präzision des 32-Bit HDR-Bildes, da die in den RAW-Daten abgelegten Helligkeitswerte eine lineare Abbildung der vom Sensor erfassten realen Helligkeit darstellen. Diese direkte 1 zu 1 Umsetzung der Helligkeitsinformationen ist ideal zur Erzeugung von HDR-Bildern. Darüberhinaus können die in den RAW-Daten hinterlegten Belichtungswerte, die aus den EXIF-Daten gewonnen werden, zuverlässig zur Berechnung der HDR-Werte verwendet werden.

Dagegen spricht, dass die RAW-Konvertierung von Photomatix nicht so gut ist wie die Konvertierung mit Photoshop, Lightroom, Aperture, DxO oder anderen Applikationen, die sich auf die RAW-Konvertierung spezialisiert haben.

Aus diesem Grund sollten Sie Ihre Belichtungsreihen aus RAW-Dateien in einem speziellen RAW-Konverter konvertieren. Danach verwenden Sie die konvertierten Dateien als Ausgangsmaterial in Photomatix.

Bei der Verwendung eines externen RAW-Konverters sollten die Einstellungen zur Scharfzeichnung ebenso wie automatische Einstellungen zu Tonwerten und belichtungsbezogenen Werten (Belichtungskorrektur, Kontrast, Tiefen etc.) abgeschaltet oder auf 0 gesetzt werden. Dies ist jedoch nicht notwendig, wenn Sie die Dateien mit der Methode 'Fusion' verwenden wollen; in diesem Fall verwenden Sie einfach die automatischen Einstellungen des RAW-Konverters.

Anzumerken ist, dass bei HDR-Bildern die Vorteile von RAW-Dateien gegenüber JPEGs oder TIFFs in Bezug auf den Dynamikumfang nicht ganz so relevant sind. Wenn die Belichtungsreihe ausreichend ist, um den Dynamikumfang des Motivs vollständig abzudecken, sind JPEGs und TIFFs genauso geeignet wie RAW-Dateien, um ein HDR-Bild zu erzeugen.

Wie ist der ideale Belichtungsumfang und Belichtungsunterschied?

Der ideale Belichtungsumfang sollte den kompletten Dynamikumfang des Motivs abdecken, das Sie aufnehmen. Insofern hängt der Belichtungsumfang von dem Motiv ab.

Für die meisten Aussenaufnahmen genügen drei Aufnahmen in einem Abstand von ein bis zwei EV-Werten. Im Gegensatz dazu kann bei einer Innenaufnahme eines Raums mit einem Blick ins Freie an einem sonnigen Tag der Dynamikumfang ziemlich hoch sein.

Ein EV-Wert (Exposure Value = Belichtungswert) entspricht einem Blendenwert (bzw. einer ganzen Blende bei ganzzahligen EV-Werten). Eine Zunahme um 1 EV entspricht der Verdopplung der Lichtmenge, die auf den Kamerasensor trifft. Ein Bereich von 8 EV kann damit z.B. bei gleicher Blende und ISO-Einstellung mit Belichtungszeiten im Bereich von 1/250 bis 1 Sekunde abgedeckt werden. Stellen Sie Ihre Kamera auf +/-1 EV-Schritte ein, so benötigen Sie 9 Aufnahmen, um den Dynamikbereich abzudecken. Wählen Sie +/-2 EV, so benötigen Sie 5 Aufnahmen.

Bezüglich des Belichtungsabstands sind 1,5 bis 2 EV im Allgemeinen empfohlen. Der Vorteil gegenüber einem EV-Abstand von 1 liegt in der geringeren Anzahl von Aufnahmen zur Abdeckung des Dynamikumfangs. Hierdurch vermeiden Sie Probleme beim Ausrichten der Bilder und der Bewegung von Objekten im Bild (Ghosting). Zusätzlich haben Sie einen geringeren Speicherbedarf und eine erhöhte Verarbeitungsgeschwindiglkeit in Photomatix. Ein Vorteil geringerer Belichtungsabstände - 1 EV oder weniger - liegt in einer verbesserten Rauschunterdrückung beim Erzeugen des HDR-Bildes.

Wie wähle ich die Belichtungen aus?

Um mit Photomatix gute Ergebnisse zu erzielen, muss Ihre Belichtungsreihe Aufnahmen beinhalten, die die Lichter richtig belichtet haben, und Bilder, die die Schatten richtig belichtet haben. Letzteres ist besonders wichtig, damit Bildrauschen in den Schattenbereichen vermieden wird.

Die Anzahl der aufzunehmenden Bilder hängt von dem Motiv ab. Sie ist außerdem abhängig von Belichtungsabstand (gemessen in EV / Belichtungswerten) zwischen den einzelnen Aufnahmen. Nehmen Sie die Belichtungsreihe mit einem Abstand von 1 EV-Schritten auf (z.B. -2, , -1, 0, +1, +2 EV), so benötigen Sie mehr Aufnahmen, als wenn Sie sie in 2 EV-Abständen aufnehmen (z.B. -2, 0, +2). Wir empfehlen, die Aufnahmen in 2-EV-Abständen zu erstellen, wenn dies möglich ist.

Das hellste Bild der Belichtungsreihe sollte die Schattenbereiche des Motivs in den mittleren Tonwerten abbilden. Sie können dies anhand des Histogramms Ihrer Digitalkamera überprüfen. In dem am meisten überbelichteten Bild sollte der linke Teil des Histogramms bis ungefähr 1/3 der Gesamtbreite leer sein. Falls dies nicht der Fall ist, fügen Sie eine weitere Aufnahme mit längerer Belichtungszeit hinzu.

Wenn Ihre am meisten unterbelichtete Aufnahme (die dunkelste) auf der rechten Hälfte des Histogramms komplett leer sein sollte, können Sie alternativ die gesamte Belichtungsreihe erneut aufnehmen und dabei Ihre 'normale Belichtung' um ein oder mehr EV nach oben korrigieren.

Motive mit höherem Kontrastumfang können nach ihrem Dynamikumfang grob in zwei Arten unterschieden werden:

  • Mittlerer Dynamikumfang: Die meisten Landschaften und ähnliche Arten von Szenen unter freiem Himmel fallen darunter. Drei Aufnahmen im Belichtungsabstand von 2 EV (-2, 0, +2 EV) oder fünf Aufnahmen im Abstand von 1 EV (-2, -1, 0, +1, +2 EV) sind normalerweise für diese Art Motiv ausreichend.
  • Hoher, bzw. sehr hoher Dynamikumfang: Ein typisches Beispiel ist das Motiv eines Innenraums mit dem Blick durch ein Fenster nach Draußen an einem sonnigen Tag. Hier benötigen Sie mindestens fünf Aufnahmen im Abstand von 2 EV (oder neun Aufnahmen im Abstand von 1 EV) um dieses Motiv einzufangen, unter Umständen aber auch mehr Aufnahmen. Es empfiehlt sich, in diesen Fällen die Belichtungsreihe manuell durchzuführen.

Nachfolgend finden Sie eine Beschreibung, wie Sie die Aufnahmen auswählen müssen, wenn Sie die Belichtungsreihe manuell durchführen:

  • Stellen Sie an Ihrer Kamera den manuellen Belichtungsmodus ein und wählen Sie eine Blende aus, die am besten für Ihr Motiv geeignet ist (z.B. Blende 8 für ein feststehendes Motiv). Stellen Sie außerdem den niedrigsten ISO-Wert ein.
  • Messen Sie nun die Belichtungszeit in den Lichtern, die gerade noch Zeichnung haben sollen (im Av Modus nur die Lichter anvisieren, ansonsten mit einem Spotbelichtungsmesser). Machen Sie eine Aufnahme mit der so ermittelten Belichtungszeit - nennen wir sie T1 - und schauen Sie sich das Histogramm an, um zu überprüfen, dass tatsächlich keine bildwichtigen Flächen "ausgebrannt" sind.
  • Messen Sie nun (ebenfalls per Spotmessung) an dem dunkelsten Punkt in den Schatten der noch Detailzeichnung haben soll die passende Belichtungszeit - lassen Sie uns die so ermittelte Belichtungszeit T2 nennen.
  • Die Berechnung 2*log(T2/T1) ergibt die Anzahl von Aufnahmen bei 2 EV Belichtungsunterschied, die notwendig sind um den Kontrastumfang des ausgemessenen Motivs zu erfassen. Für die Weiterverarbeitung in Photomatix empfehlen wir beim Fotografieren der Belichtungsreihe einen Belichtungsunterschied von 2 EV zwischen den einzelnen Aufnahmen zu verwenden (siehe Frage oben). Dazu wird die kürzeste Belichtung mit der Zeit T1 aufgenommen, die nächste wird zwei Blendenstufen länger sein (d.h. T1 multipliziert mit 4) und so weiter, bis die längste Belichtungszeit T2 erreicht ist.

Wenn Sie die Anzahl von Aufnahmen und Belichtungsvariationen mit der automatischen Belichtungsreihenfunktion Ihrer Kamera nicht durchführen können, müssen Sie entweder mehr als eine Belichtungsreihe durchführen, oder jede Belichtungszeit individuell einstellen. Wenn Sie die Belichtungszeiten oder-reihen von Hand variieren, ist ein Stativ unbedingt erforderlich.

Wie mache ich überzeugende Innenaufnahmen von einem Raum mit hellen Fenstern?

Der Dynamikumfang einer Innenaufnahme mit Blick durch ein Fenster ist an einem sonnigen Tag besonders groß, sehr viel größer als der Dynamikumfang einer üblichen Außenaufnahme.

Daher müssen genügend Belichtungsstufen fotografiert werden, um den kompletten Dynamikumfang der Innenaufnahme abzudecken. In den meisten Fällen wird eine Belichtungsreihe mit 5 Aufnahmen bei 2 EV Unterschied genügen. Werden weniger Aufnahmen gemacht, kann das zu einem verwaschenen Bildeindruck in den hellen Bereichen, verstärktem Rauschen in den dunklen Bereichen oder sogar zu schwarzen Bildstörungen aufgrund von "Löchern" im aufgezeichneten Dynamikumfang führen.

Die beste Möglichkeit, um die notwendige Anzahl von Aufnahmen zur vollständigen Erfassung des vorhandenen Motivkontrastes zu ermitteln, besteht darin das vorhandene Licht zu messen (s. oben). Nutzen Sie für die automatische Belichtungsreihe einen Belichtungsunterschied von 2 EV, sofern Ihre Kamera dies unterstützt, aber nicht mehr als 2 EV, um eine gleichmäßige Aufzeichnung des Dynamikumfangs - ohne "Löcher" - sicherzustellen. Falls Ihre Kamera maximal 1 EV große Schritte in der automatischen Belichtungsreihe anbietet, achten Sie darauf, entsprechend mehr Aufnahmen anzufertigen, als mit 2 EV Schritten nötig gewesen wären.

Zur Verarbeitung der Aufnahmen empfehlen wir sowohl die Fusion mit der Methode 'Fusion/Natürlich', als auch 'HDR erzeugen' gefolgt vom Tone Mapping mit dem 'Details Enhancer'. Die Methode 'Fusion/Natürlich' ist besonders geeignet, um einen ausgewogenen und zugleich "fotorealistischen" Look zu behalten, während der 'Details Enhancer' besonders gut die Lichter beibehält.

Falls Sie die Fusions-Methode 'Fusion/Natürlich' bevorzugen und sich wünschten, dass diese die Details in den Lichtern bewahrt, schlagen wir vor, die Methode 'Fusion/Realistisch' anzuwenden, die derzeit nur in der Batchverarbeitung ('Batch Belichtungsreihen') zur Verfügung steht. Beachten Sie jedoch, dass die Methode sehr langsam und verarbeitungsintensiv ist. Sie kann ausserdem nur wie vorgesehen funktionieren, wenn die dunkelste Aufnahme Ihrer Belichtungsreihe soweit unterbelichtet ist, dass sie die Details in den Lichtern gut wiedergibt.

Was ist das beste Vorgehen: "Fusion" oder "HDR/Tone Mapping"?

Dies hängt vom Kontrastumfang des Motivs ab, der Charakteristik der unterschiedlich belichteten Bilder und der Bildwirkung, die Sie erreichen wollen. Unsere Empfehlung ist, beide Methoden mit Einsatz der Batchverarbeitung systematisch auszuprobieren.

Was wir normalerweise bei jedem Satz Aufnahmen zuerst machen, ist die Stapelverarbeitung mit den folgenden drei Methoden zu starten:

  • Tone Mapping mit dem Details Enhancer
  • Tone Mapping mit dem Tone Compressor
  • Fusion/Natürlich

Die folgende Tabelle zeigt die wichtigsten Vor- und Nachteile für beide Vorgehensweisen auf.

  Vorteile Nachteile
  • HDR / Tone Mapping
  • Die HDR-Datei kann abgespeichert werden und erlaubt damit, das selbe Bild erneut mit anderen Methoden oder Einstellungen zu verarbeiten.
  • Erlaubt es, Details in Schatten und Lichtern zu erhalten, auch wenn der Kontrastumfang besonders hoch ist.
  • Erlaubt einen hohen Grad an Einstellmöglichkeiten, d.h. die Tone Mapping-Methoden bieten viele Mittel, um die Bilder Ihren Vorstellungen entsprechend anzupassen.
  • Wenn die Ausgangsdateien Bildrauschen aufweisen, wird dieses Rauschen zusätzlich verstärkt.
  • Die Vielzahl der Einstellmöglichkeiten macht das Tone Mapping-Verfahren nicht einfach in der Anwendung.
  • Fusion
  • Das Fusionieren der Bilder kann vorhandenes Bildrauschen reduzieren.
  • Die Bildergebnisse kommen den Ausgangsbildern recht nahe und machen einen 'natürlichen' Eindruck.
  • Einfacher und verständlicher Arbeitsablauf, keine oder wenige Einstellungen erforderlich.
  • Geringer lokaler Kontrast, wenn der Kontrastumfang zu hoch ist. In manchen Fällen eher flaue Ergebnisse.
  • Der Arbeitsspeicherbedarf nimmt mit der Anzahl der Ausgangsbilder und der Bit-Tiefe zu.

Mit der Tone Mapping-Funktion erhalte ich manchmal Bildrauschen in den Ergebnissen. Gibt es eine Möglichkeit dies zu vermeiden?

Die Tone Mapping-Methode 'Details Enhancer' verstärkt lokale Details sehr kräftig. Weisen die lokalen Details in Ihrem HDR-Bild bereits Bildrauschen auf (Sie können das leicht im HDR-Viewer überprüfen), so wird dieses Rauschen leider ebenfalls verstärkt.

Wenn Sie das HDR-Bild direkt aus RAW-Dateien erzeugt haben, so lässt sich das Bildrauschen unter Umständen vermeiden, indem die RAW-Dateien zunächst in Ihrem bevorzugten RAW-Konverter in TIFF- oder JPEG-Dateien konvertiert werden. Danach verwenden Sie diese konvertierten Dateien mit Photomatix Pro.

Sollten Sie Bildrauschen erhalten, obwohl Sie JPEG- oder TIFF-Dateien als Ausgangsdateien verwendet haben, sollten Sie ein Werkzeug zur Rauschreduktion auf Ihre Bilder anwenden.

Handelt es sich um ein ruhiges Motiv (ohne jegliche bewegte Ojekte), so können Sie auch ohen Werzeuge zur Rauschreduktion auskommen, wenn Sie folgende zwei Regeln beachten:

Regel 1:
Verwenden Sie einen niedrigen ISO-Wert (ISO 100 oder weniger)
 
Regel 2:
Erstellen Sie ausreichend überbelichtete Aufnahmen. Es muss sichergestellt sein, dass die hellste Aufnahme der Belichtungsreihe die eigentlichen Schatten des Motivs in den Mitteltönen aufzeichnet.

Wenn Sie Photomatix Pro mit einer einzelnen RAW-Datei verwenden, ist die Wahrscheinlichkeit, Bildrauschen zu sehen, unglücklicherweise deutlich höher. In diesem Fall sollten Sie auf die Schattenbereiche hin belichten, d.h. die Aufnahme eventuell leicht überbelichten (jedoch ohne die Lichter clippen zu lassen).

Photomatix Pro bietet ausserdem die Methode 'Fusion' zur Belichtungskombination an. Die Kombination der Bilder auf diese Art ist ein effektiver Weg, Bildrauschen zu minimieren. Die so fusionierten Bilder zeigen weniger Rauschen als die einzelnen Ausgangsbilder unterschiedlicher Belichtung. Insbesondere empfehlen wir hier die Methode "Fusion/Natürlich".

Wie verhindere/verringere ich Halo- oder Leuchteffekte beim Tone Mapping?

Höhere Werte bei der Einstellung "Lichter glätten" (unter 'Diverse Einstellungen') ist hilfreich beim Reduzieren von Halos, die um Objekte entstehen, welche vor einem hellen Hintergrund platziert sind. Weiterhin kann es nützlich sein, die Werte für "Stärke" zu reduzieren und/oder den Wert für "Glätten" zu erhöhen.

Der einfachste und effektivste Weg ist die Verwendung der "Tone Compressor"-Methode beim Tone Mapping oder die Verarbeitung mit der Methode "Fusion/Natürlich". Letztere Methode ist besonders empfehlenswert, wenn es auf ein 'natürliches' Aussehen der Bilder ankommt.

Mit Photomatix arbeiten

Ich habe ein HDR-Bild erzeugt. Warum kann ich es nicht als JPEG abspeichern?

Ein HDR-Bild speichert Farbinformationen in einem hochpräzisen 32-Bit Datenformat ab, weshalb es nicht direkt in einem Low Dynamic Range (LDR) Format wie JPEG (8-Bit) abgelegt werden kann.

Das HDR-Bild ist in dieser Form für Fotografen noch nicht sonderlich interessant, da es ohne weitere Aufbereitung nicht korrekt auf herkömmlichen Monitoren angezeigt, geschweige denn ausgedruckt werden kann.

Daher muss das aus mehreren Belichtungen erzeugte HDR-Bild in einem zweiten Arbeitsschritt für die fotografisch Darstellung weiter verarbeitet werden. Die Tonwerte müssen im so genannten 'Tone Mapping' auf den eingeschränkten Dynamikumfang, den der Monitor darstellen kann, angepasst werden.

Sobald das 'Tone Mapping' an dem HDR-Bild durchgeführt wurde, werden die mit den verschiedenen Belichtungen erfassten Details in den Lichtern und Schatten auf dem Bildschirm sichtbar sichtbar und das Bild lässt sich als JPEG (oder auch als TIFF) abspeichern.

Meine Kamera macht keine RAW-Bilder. Kann ich Ihre Software auch mit JPEG-Bildern nutzen?

Auf jeden Fall! Photomatix benötigt KEINE Bilder im RAW-Format. Photomatix arbeitet mit Bildern mit unterschiedlichen Belichtungseinstellungen und funktioniert auch hervorragend, wenn diese Bilder als JPEG vorliegen.

Die meisten Ergebnisse auf unseren Beispielseiten sind übrigens von unterschiedlich belichteten JPEGS erstellt worden!

Eine wichtige Fähigkeit Ihrer Kamera sollte darin bestehen, automatische Belichtungsreihen (AEB = Auto Exposure Bracketing) erstellen zu können, d.h. automatisch drei oder mehr Aufnahmen zu machen, deren Belichtungswerte einen Abstand von vorzugsweise zwei EV-Schritten umfasst (siehe hier).
Je grösser die Anzahl der automatisch möglichen Belichtungen in der Belichtungseihe, die Weite der Belichtungsabstände und die Anzahl der Belichtungen pro Sekunde ist, desto geeigneter ist die Kamera für HDR-Zwecke.

Was ist die maximale Bildgröße, mit der ich arbeiten kann?

Die Bildgröße ist abhängig von der Anzahl der Pixel, d.h. der Breite x Höhe in Pixeln. Da Photomatix die Dateien zur Verarbeitung im Hauptspeicher des Rechners dekomprimieren muss, läßt die Dateigröße auf der Festplatte eventuell komprimierter Eingangsbilder keinen Rückschluss auf den Speicherplatzbedarf während der Verarbeitung zu.

Die maximale Bildgröße (in Pixeln), die Sie in Photomatix bearbeiten können, hängt von folgenden Faktoren ab:

  • dem Arbeitsspeicher Ihres Computers (RAM)
  • ob Sie ein 32-Bit- oder 64-Bit-Betriebssystem verwenden
  • der Farbtiefe Ihrer Bilder
  • die Anzahl der unterschiedlich belichteten Bilder, die Sie miteinander verrechnen lassen wollen
  • der Anzahl speicherintensiver Anwendungen, die gleichzeitig auf ihrem Computer gestartet sind
  • dem freien Speicherplatz auf der Festplatte
  • dem Verarbeitungsmodus (d.h. ob Photomatix im Batchverarbeitungsmodus läuft oder von der Programmoberfläche aus interaktiv bedient wird)

Zusätzlich ist es wichtig zu wissen, dass der maximale Hauptspeicher, der von Applikationen wie Photomatix genutzt werden kann, durch das Betriebssystem nach oben begrenzt ist. Unter Windows XP beträgt dieses Limit 2 GB, unabhängig vom tatsächlich eingebauten Hauptspeicher. Das bedeutet, dass die Grenze immer noch bei 2 GB liegt, wenn Sie virtuellen Speicher verwenden und weniger als 2 GB physischen Speicher haben; es wird jedoch auch nicht mehr als 2 GB sein, wenn Sie 4 GB physikalisches RAM haben (ausser bei Verwendung des /3GB-Schalters)

Weiterhin kann die externe Fragmentierung des Hauptspeichers den Photomatix zur Verfügung stehenden RAM limitieren, indem kein ausreichend grosser, zusammenhängender Speicherbereich verfügbar ist, um die gesamten Bilddaten aufzunehmen. Externe Speicherfragmentierung ist ein Problem von Windows-Betriebssystemen und insbesondere bei Windows XP. Es bedeutet, dass das Betriebssystem den vorhandenen Hauptspeicher nicht effizient verwaltet und Hauptspeicher, der von Photomatix freigegeben wird, nicht mehr genutzt werden kann.

Wenn Sie mit großen Dateien arbeiten, sollten Sie unbedingt die Batch-Verarbeitung im Menü Automatisierung von Photomatix benutzen.

Um ein sehr grosses HDR-Bild mit mit einem Tone Mapping bearbeiten wollen, sollte diese HDR-Datei im Radiance-Format (.hdr) abgespeichert sein, um Speicherprobleme zu verhindern.

Zur ungefähren Abschätzung, wieviel Arbeitsspeicher (in Bytes) zur Berechnung benötigt wird, helfen diese Formeln:

Mit der Methode "Fusion/Automatisch" im Batch-Modus:

Breite * Höhe * 3 * (Farbtiefe/8) * (Anzahl der Bilder + 1)

Mit der Methode "Fusion/Natürlich":

Breite * Höhe * 3 * (Farbtiefe/8) * (Anzahl der Bilder + 1)

Beim Tone Mapping eines HDR-Bildes mit dem Details Enhancer, dass im Vorschau-Modus geöffnet wurde, oder bei Verwendung von Einzelne Dateien konvertieren (jeweils ohne die 360° Option zu nutzen):

Breite * Höhe * 18

Für drei Bilder mit 8.000 x 4.000 Pixeln und 8-Bit Farbtiefe pro Farbkanal bedeutet das:

32.000.000 * 3 * (3+ 1) = 384 MB bei "Fusion/Natülich" 32.000.000 * 18 = 576 MB mit Details Enhancer

Der Speicherbedarf von HDR erzeugen ist der selbe wie von Fusion/Automatisch und kann sehr hoch sein, insbesondere wenn die Ausgangsdateien im 16-Bit-Format vorliegen und/oder ihre Anzahl recht hoch ist.

Es gibt jedoch die Möglichkeit innerhalb der Batch-Verarbeitung den Speicherbedarf zu minimieren, indem die HDR-Datei streifenweise erstellt wird. Hierzu müssen die Ausgangsbilder bereits als TIFF-Datei vorliegen.

Ist die Option Große Bilder streifenweise verarbeiten aktiviert, lädt, bearbeitet und schreibt Photomatix die Ausgangsdateien nur zeilenweise anstelle des gesamten Bildes. Auf diese Weise können Sie so HDR-Dateien im Radiance-Format (.hdr) erstellen, die aus einer beliebigen Anzahl sehr grosser Ausgangsdateien bestehen, selbst auf einem Rechner mit begrenztem Hauptspeicher.

Ich erhalte keine scharfen Ergebnisse mit Ihrer Software!

Ein Mangel an Schärfe in HDR-Bildern, die mit Tone Mapping bearbeitet wurden, liegt häufig darin begründet, dass mit einer variablen Blende (Blendenautomatik) bei der Erstellung der Belichtungsreihe gearbeitet wurde und nicht mit der empfohlenen festen Blende (Zeitautomatik).

Es ist entscheidend, dass die Kamera auf eine Zeitautomatik mit Blendenvorwahl eingestellt ist, wenn die Belichtungsreihe (AEB = Auto Exposure Bracketing) gemacht wird. Ist hingegen eine Blendenautomatik ausgewählt, so verändert sich mit der von Aufnahme zu Aufnahme wechselnden Blende auch die Schärfentiefe. Dies führt zu schlechteren Ergebnissen im verrechneten HDR-Bild. Zusätzlich können auch Probleme mit Vignettierungen entstehen.

Wie werden Farbprofile in Ihrer Software verwendet?

Photomatix verarbeitet die RGB-Werte Ihrer Ausgangsbilder direkt, ohne sie in einen anderen Farbraum zu konvertieren. Die Bilder, die Photomatix so erzeugt, liegen daher im selben Farbraum vor, wie das ICC-Profil, das in den Ausgangsbildern spezifiziert wurde.

Wenn ein Farbprofil für die Ausgangsbilder vorliegt, bettet Photomatix dasselbe Profil in das Ergebnis des Tone Mappings bzw. des fusionierten Bildes ein.

Bitte beachten Sie jedoch, dass für Bilder aus dem Tone Mapping die Farbprofile nur dann durchgereicht werden, wenn die Schritte HDR erzeugen und Tone Mapping in einem Durchlauf gemacht werden. Falls Sie die HDR-Datei zunächst als Radiance- oder OpenEXR-Datei gespeichert haben, gehen die Informationen zum ICC-Profil verloren. Das Tone Mapping verfügt dann über keine Informationen zum Farbprofil, mit dem es arbeiten könnte. In diesem Fall müssen Sie das Farbprofil der Ausgangsbilder dem Ergebnis des Tone Mappings nachträglich manuell zuweisen.

Seit der Version 3.0 sichert Photomatix Pro den Namen des Farbprofils im Header der HDR-Datei, wenn diese im Radiance-Format (mit der Endung .hdr) abgespeichert wird. Dies bedeutet, dass Sie das Farbprofil nicht erneut manuell zuweisen müssen, vorausgesetzt die HDR-Datei wurde als Radiance-Datei gesichert und das Farbprofil ist entweder sRGB, Adobe RGB oder ProPhoto RGB.

Darüberhinaus unterstützt Photomatix auch Farbprofile bei der Monitordarstellung. Basierend auf den ICC-Profilen Ihrer Bilder und dem Farbprofil Ihres Monitors werden so die korrekten Farbwerte in Photomatix dargestellt.
Unter Mac OS X legen Sie das Monitorprofil fest unter
Systemeinstellungen > Monitore > Farben.
Unter Windows finden Sie diese Einstellungen unter
Start-Menü > Einstellungen > Systemsteuerung > Anzeige > Einstellungen > Erweitert > Farbverwaltung .

Gibt es eine bestimmte Reihenfolge, in welcher die Bilder geladen werden müssen?

Nein. Sie können die Bilder in beliebiger Reihenfolge laden, unabhängig von ihren Belichtungswerten.

Um ein HDR zu erzeugen müssen jedem Ausgangsbild Belichtungswerte zugeordnet werden. Photomatix holt diese aus den EXIF-Daten. Besitzen die Ausgangsbilder keine EXIF-Daten, können Sie diese manuell angeben, bzw. durch Photomatix automatisch abschätzen lassen.

Was sind die Unterschiede zwischen Fusion und HDR/Tone Mapping?

Beide Verarbeitungen beginnen mit den selben Ausgangsbildern: unterschiedlich belichtete Aufnahmen mit niedrigem Kontrastumfang (LDR, Low Dynamic Range). Und beide erzeugen als Endergebnis wieder ein LDR-Bild, welches die Details aus dem gesamten Spektrum der verschieden belichteten Aufnahmen zeigt, in Lichtern, Mitteltönen und Schatten.

Der Unterschied liegt in den Verarbeitungsschritten dazwischen:

Die Methode Fusion fügt die verschieden belichteten Bilder derart zusammen, dass die Lichterpartien aus den unterbelichteten Aufnahmen und die Schattenzeichnung aus den überbelichteten Aufnahmen genommen werden. Da sich die Farbtiefe während dieses Vorgangs nicht ändert, besteht der Algorithmus bei Fusion im wesentlichen aus einem gewichteten Mittelwert der Ausgangsbilder.

Der Vorteil der Methode Fusion besteht darin, dass ihre Funktionsweise einfach zu verstehen ist und dass man zu jedem Zeitpunkt leicht sieht, was man tut. Es ist ein vertrauter Vorgang für Fotografen, die gewohnt sind in der Bildverarbeitung mit Ebenen und Masken zu arbeiten, um verschiedene Bildteile ineinander zu überblenden. In Photomatix ist die Methode der Fusion durch die Fusion-Funktionen, welche im Menü unterhalb von Fusion zu finden sind, implementiert.

HDR/Tone Mapping besteht aus zwei Schritten. Im ersten schritt erzeugt man aus den einzelnen Belichtungen ein HDR-Bild. Dieses HDR-Bild kann auf einem Monitor mit seinem niedrigen Tonwertumfang (LDR = Low Dynamic Range) nicht korrekt dargestellt werden, weshalb ein zweiter Schritt, das sogenannte Tone Mapping notwendig ist.

Beim Tone Mapping (Tone = Tonwert; to map = zuordnen) wird der Tonwert jedes Bildpunktes des HDR-Bildes so angepasst, dass sowohl die Detailzeichnung in den Lichtern wie auch in den Schatten auf einem normalen Monitor oder Drucker korrekt ausgegeben werden kann. Diese Detailzeichnungen sind zwar im HDR-Bild durchaus vorhanden, können aber nicht zur gleichen Zeit auf einem normalen Monitor sichtbar gemacht werden wegen des niedrigen Tonwertumfangs des Monitors.

Die Tone Mapping-Algorithmen reichen von einer einfachen Gammakurve (was digitale Kameras oftmals intern berechnen, wenn die 12-Bit RAW-Daten des Sensors in 8-Bit JPEGs konvertiert werden) bis hin zu komplexen Operatoren, die man grob in zwei Gruppen einteilen kann:

  • Globale Operatoren: Die Umformung der Tonwerte eines Bildpunktes hängt nur von der Helligkeit des Bildpunktes selber und der Gesamtcharakteristik des Bildes ab. Die nähere Umgebung des Bildpunktes hat keinen Einfluss auf die Umformung.
  • Lokale Operatoren: Hierbei wird zusätzlich zu den Tonwerten des Bildpunktes selber und der Gesamtcharakteristik des Bildes auch das lokale Umfeld um den Bildpunkt herum berücksichtigt.

Der Hauptvorteil von globalen Operatoren ist ihre hohe Verarbeitungsgeschwindigkeit. Lokale Operatoren benötigen demgegenüber eine längere Berechnungszeit, erzeugen aber ein fotografisch ansprechenderes Bild (das menschliche Auge adaptiert Kontraste auch eher lokal).
In Photomatix gehört die Tone Mapping-Methode "Details Enhancer" zur Gruppe der lokalen Operatoren, die Methode "Tone Compressor" zur Kategorie der globalen Operatoren.

Die Vor- und Nachteile von Fusion gegenüber Tone Mapping innerhalb von Photomatix Pro werden im Abschnitt weiter unten besprochen.

Ist Photomatix für Dual- und Quadprozessorsysteme optimiert?

Die aktuelle Version von Photomatix Pro unterstützt Multiprozessor-Systeme bei Verwendung der 'Tone Compressor'-Methode und bei Teilen der 'Details Enhancer'-Methode. Zukünftige Versionen werden Multi-Threading für das Ausrichten und die 'Fusions'-Methoden unterstützen.

Es ist wichtig zu wissen, dass die meisten Prozesse in Photomatix sehr speicherintensiv sind, was bedeutet, dass eine Multi-Prozessor-Unterstützung die Verarbeitungsgeschwindigkeit nicht in dem Masse verbessert, wie man es vielleicht erwarten könnte. Der Flaschenhals hinsichtlich der Verarbeitungsgeschwindigkeit entsteht bei speicherintensiven Applikationen beim Speicherzugriff und nicht aus der Anzahl der CPU-Operationen. Der Prozessor bleibt häufig im Leerlauf, da er auf Daten warten muss, die gerade aus dem Hauptspeicher geholt werden. Das Hinzufügen weiterer Prozessoren verbessert diese Situation nicht, da nur weitere CPU-Zyklen verschwendet werden.

Mehrprozessor-Unterstützung verbessert also den Flaschenhals des Speicherzugriffs nicht und könnte sogar - wegen des zusätzlichen Verwaltungsaufwands für die Prozessoren - einen weiteren negativen Effekt in Bezug auf die Verarbeitungsgeschwindigkeit haben. Es gibt jedoch Prozesse in Photomatix, die nicht besonders speicherintensiv sind und daher von Multi-Threading profitieren können -- die 'Tone Compressor'-Methode ist vermutlich das beste Beispiel, aber auch einige Teile der 'Details Enhancer'-Methode können davon profitieren.

Wie viele Bilder kann ich miteinander verrechnen?

Bei Photomatix Essentials ist die maximale Anzahl auf 5 Bilder begrenzt, die miteinander verrechnet werden können.

Mit Photomatix Pro können Sie eine beliebige Anzahl von Bildern miteinander verrechnen.

Der Verrechnungsmodus "Fusion/2 Bilder" verrechnet nur zwei Aufnahmen miteinander. Wenn Sie mehr als zwei Bilder geöffnet haben, können Sie die zu verwendenden zwei Bilder in Photomatix Pro auswählen.

Bei der Erzeugung von HDR-Dateien und den anderen Fusions-Methoden können Sie so viele Bilder miteinander verrechnen, wie sie wollen.

Wenn Sie 3 oder mehr Bilder in einer Serie haben und die 'Fusions'-Methode in Photomatix Pro oder Photomatix Essentials verwenden, empfehlen wir Ihnen, es auch mit weniger Bildern zu versuchen. Sie sollten Bilder, die kaum Informationen liefern, nicht benutzen (z.B. ein unterbelichtetes Bild, in dem selbst die Lichter zu dunkel sind, um wichtige Details zu zeigen).

Kann ich Photomatix verwenden, um mehrfach gescannte Bilder zu verarbeiten?

Ja, Photomatix kann verwendet werden um zwei oder mehr Scans desselben Films mit verschiedenen Belichtungen zu verarbeiten. Ein Beispiel aus drei Scans eines Negativs finden Sie hier. Die Verarbeitung von gescannten Diafilmen ist auf diese Art ebenfalls möglich, aber die Ergebnisse sind bei Negativen besser, da der Dynamikumfang eines Negativs deutlich größer ist als der eines Diafilms.

Wir empfehlen Ihnen die Verrechnung der unterschiedlich belichteten 16-bit Ausgabedateien Ihres Scanners mit der Fusionsmethode "Fusion/Natürlich" vorzunehmen. Da es sich um eine weitesgehend automatische Methode handelt, ist es empfehlenswert, diese 16-bit-Scans im Rahmen der Batch-Verarbeitung zu verarbeiten,um Probleme aufgrund von Hauptspeichermangel zu umgehen.

Die Scans müssen die selbe Grösse aufweisen, bevor sie verarbeitet werden. Ausserdem muss die Option "Bilder ausrichten" angewählt sein, um eventuelle Verschiebungen der Scans zueinander auszugleichen.

 

Fehlermeldungen und unerwartete Ergebnisse

Beim Versuch Photomatix unter Windows zu starten, erhalte ich eine Fehlermeldung.

Wenn die Fehlermeldung sich auf eine "process ID" und eine "thread ID" bezieht und/oder den Text "Application has generated an exeption that could not be handled", "The application or DLL is not a valid Windows image", "Application failed to initialize properly" oder "Fatal execution engine" enthält, dann ist dies zumeist auf eine fehlerhafte Installation des Microsoft .NET Frameworks auf Ihrem Rechner zurückzuführen.

Sie können versuchen, das .NET Framework zunächst von Ihrem Rechner zu entfernen und es dann erneut zu installieren. Eine einfachere Alternative besteht darin, unsere spezielle Version von Photomatix Pro herunterzuladen, die das .NET Framework bereits enthält und damit den Fehler beheben sollte.

Sie können diese spezielle Version direkt von unserer Webseite laden (Link siehe unten). Bitte beachten Sie, dass der Download mit 15,7 MB deutlich grösser ist als beim normalen Download von Photomatix Pro für Windows.

Download Photomatix Pro 4.1.3 mit .NET Framework (34 MB)

Es ist empfehlenswert, vor der Installation von Photomatix Pro mit dem .NET Framework zunächst alle anderen vorhandenen Versionen von Photomatix Pro zu entfernen.

Wenn ich eine neuere Version von Photomatix installiere, erhalte ich den Fehlerhinweis "Error trying to replace existing file: DeleteFile failed; code 5".

Eine solche Fehlermeldung besagt, dass Photomatix Pro zur selben Zeit läuft, während Sie versuchen, eine neue Version zu installieren. Um diesen Fehler zu verhindern, stellen Sie bitte sicher, dass Sie alle laufenden Instanzen von Photomatix Pro schliessen, und erst danach den Download und die Installation vornehmen.

Das Ausrichten von Bildern funktioniert mit meinen Bildern nicht

Die Funktion 'Ausgangsbilder ausrichten' sollte in allen Fällen korrekt funktionieren. Damit wir das erreichen können, benötigen wir Bilder, bei denen das Ausrichten fehlschlägt. Unsere Entwickler sind bestrebt den Algorithmus zum Ausrichten weiter zu verbessern, damit Photomatix alle Bilder korrekt verarbeitet. Dafür benötigen sie Testbilder, die nicht korrekt ausgerichtet werden. Wir wären Ihnen daher sehr dankbar und laden Sie dazu ein, uns Ihre Bilder zuzusenden. Ihre Bilder können sie über das Uploadformular zu unserer Entwicklungsabteilung hochladen. Hierfür bedanken wir uns bei Ihnen im Voraus!

In der Zwischenzeit können Sie verschiedene Dinge tun, um das Problem zu lösen: Zunächst aktivieren Sie 'Rauschreduzierung', wenn nicht bereits geschehen. Eine weitere Möglichkeit ist es, vorausgesetzt Sie verwenden die Option 'merkmalbasiert', die Option 'mit Perspektivkorrektur' zu deaktivieren (oder Sie zu aktivieren, falls sie deaktiviert ist). Weiterhin ist es vorteilhaft, die korrekte Methode zum Ausrichten in Abhängigkeit von der Aufnahmeart zu wählen: wenn Ihre Bilder von einem Stativ aufgenommen wurden, sollte die Option 'verschiebungsbasiert' verwendet werden, haben Sie dagegen die Belichtungsreihe aus der Hand aufgenommen, sollte 'merkmalbasiert' ausgewählt werden.

Bitte beachten Sie, auch wenn die Option 'mit Perspektivkorrektur' das Problem in Ihrem Fall lösen sollte, sind wir trotzdem sehr interessiert an Ihren Bildern. Es ist unser Ziel, dass Photomatix selbst 'errät', ob eine Perspektivkorrektur notwendig ist.

Die Vorschau und das Endergebnis sehen nicht identisch aus.

Es gibt zwei mögliche Unterschiede zwischen der Vorschau und dem verarbeiteten Endergebnis, die auftreten können:

1. Wenn das ausgegebene Bild weniger "scharf" oder "knackig" aussieht als die Vorschau, liegt das daran, dass die Vorschau das Bild in einer geringeren Auflösung als die der Aufnahmen Ihrer Kamera darstellt. Da die Vorschau klein ist, kann sie direkt ohne Skalierung auf dem Monitor dargestellt werden. D.h. ein Pixel in der Vorschau entspricht einem Pixel auf dem Monitor.

Das verarbeitete Bild ist - mit Quellbildern, die aus modernen Digitakameras stammen -, dagegen zu gross, um es in seiner Gesamtheit bei 100% darzustellen zu können. Wird das verarbeitete Ergebnis bei einer geringeren Auflösung als seiner Originalauflösung betrachtet, wird das Bild heruntergerechnet, sodass ein Pixel auf dem Monitor, dem Durchschnitt mehrerer Pixel in der Originaldatei entspricht. Das hat zur Folge, dass das Bild weniger scharf wirkt.

2. Wenn der Unterschied, den Sie wahrnehmen, nicht dem oben beschriebenen entspricht, aber das Endergebnis oder nur Teilbereiche dessen dunkler oder heller als die Vorschau sind, dann handelt es sich um eine Erscheinung, die mit der Details Enhancer Methode bei angehakter Box "Effektmodus" des Bereichs "Lichtwirkung" der Einstellungen auftreten konnte. Dieses Verhalten tritt seit der Version 4.2 von Photomatix Pro und der Version 3.2 von Photomatix Essentials nicht mehr auf, vorausgesetzt das Vorschaufenster wird relativ gross angezeigt.

Einsatz von Photomatix für Panorama-Aufnahmen

Ich will ein Panoramabild zusammensetzen. Wie soll ich Photomatix in meinen Arbeitsablauf integrieren?

Wie Sie wissen, erhalten Sie ein nahtloses Panoramabild am besten durch die Verwendung einer gleichbleibenden Belichtung bei allen Einzelbildern des Panoramas. Hier stellt sich das Problem, dass die korrekte Belichtung von Bild zu Bild variiert. Photomatix kann Ihnen helfen, diese Problem zu lösen.

Zunächst müssen Sie für jede Aufnahme der einzelnen Panoramawinkel mehrere verschiedene Belichtungen durchführen (zum Beispiel drei Belichtungen mit 0, -2, +2 EV). Diese Belichtungen sollten für alle Blickwinkel ihrer Panorama-Aufnahme identisch sein. Wenn ihre Kamera eine automatische Belichtungsreihen-Funktion unterstützt, ist das einfach - stellen Sie die Belichtung auf den manuellen Modus, dann aktivieren Sie die automatische Belichtungsreihen-Funktion nachdem Sie eine geeignete Blende gewählt haben (die Serienfunktion verändert die Verschlusszeit automatisch).

Unterstützt Ihre Panoramasoftware 32-Bit-HDR-Stitching (z.B. Realviz Stitcher Unlimited 5.6 oder neuer), so können Sie Photomatix benutzen, um die 32-Bit-Dateien zu erzeugen, die Sie als Ausgangsmaterial zum Stitchen verwenden. Nachdem das Panorama zusammengefügt ist, wenden Sie das Tone Mapping aus Photomatix darauf an. Bei einem solchen Vorgehen unterscheidet sich Ihr Arbeitsablauf nicht von normalen Bildern und Sie brauchen den Rest diese Abschnitts nicht lesen. Bitte sehen Sie sich ergänzend unsere Hinweise zu besonders grossen Dateien an.

Wenn Ihre Panoramasoftware 32-Bit-HDR-Stitching nicht unterstützt, bestehen zwei Möglichkeiten, Photomatix in Ihren Arbeitsablauf einzubauen:

  1. erst Stitchen - dann HDR: zunächst erstellen Sie mehrere verschieden belichtete Panoramen, danach verarbeiten Sie sie in Photomatix.
  2. erst HDR - dann Stitchen: verarbeiten Sie Ihre unterschiedlich belichteten Einzelbilder in Photomatix und stitchen Sie dann die Ergebnisse des Tone Mappings bzw. der fusionieren Bilder.

Wir verwenden den ersten Arbeitsablauf, also erst Stitchen - dann HDR. Das heisst, dass wir zuerst ein Panorama für jede Belichtungsstufe erstellen und diese Panoramen dann in Photomatix zusammenführen.

Allerdings verlangt das Vorgehen erst Stitchen - dann HDR, dass die unterschiedlich belichteten Panoramen auf die gleiche Art und Weise entstanden sind, d.h. dass für alle Panoramenidentische Kontrollpunkte gesetzt sein müssen. Das funktioniert nur, wenn Ihre Panoramasoftware es erlaubt, die Parameter des Stitch-Vorgangs von einem Panorama auf andere Panoramen zu übertragen, so dass unterschiedlich belichtete Panoramen exakt gleich verarbeitet werden. Möglich ist das z.B. mit Software, die auf Panotools basiert (siehe unten) oder mit Realviz Stitcher (siehe unten). Sollte das nicht der Fall sein, müssen Sie Photomatix vor dem Stitchen anwenden, d.h. zunächst die unterschiedlich belichteten Bilder jedes einzelnen Blickwinkels verrechnen und die Ergebnisse aus Photomatix danach stitchen.

Der zweite beschriebene Arbeitsablauf, erst HDR - dann Stitchen, vermeidet das mehrfache Stitchen bei einem Panorama, was ein Vorteil sein kann, wenn Ihr Panorama aus einer geringen Anzahl Blickwinkel besteht. Der Nachteil ist jedoch, dass dieser Ansatz wahrscheinlich weniger gut geeignet ist für eine HDR-Bearbeitung, die mit der Verstärkung lokaler Kontraste arbeitet, insbesondere dem "Tone Mapping"-Werkzeug. Da der lokale Kontrast für jeden Blickwinkel spezifisch ist, produziert diese Technik Bilder mit unterschiedlichen Tonwerten, bei denen ein Stitchen nur schwer möglich ist.

Das soll aber nicht notwendigerweise bedeuten, dass Bilder, die mit dem HDR-Tone-Mapping erstellt wurden, nicht gestitcht werden können. Wir haben beispielsweise erfahren, dass Realviz Stitcher sehr gute Ergebnisse beim Zusammenfügen von Bildern erzeugt, die mit mit dem Tone Mapping von Photomatix erstellt wurden. Wenn Sie ähnlich gute Erfahrungen mit anderen Programmen gemacht haben, lassen Sie es uns bitte wissen.

Autodesk Stitcher gibt die Fehlermeldung "Image size must be the same [Bildgröße muss identisch sein]" aus, wenn ich mit Photomatix erzeugte HDR-Bilder öffnen will.

Wenn die Option Ausgangsbilder ausrichten ausgewählt ist und die Bilder Ihrer Belichtungsreihe leicht verschoben sind, wird Photomatix standardmäßig die Bilder beschneiden, nachdem die Registrierungsfehler korrigiert sind. Das bedeutet, dass die Breite und/oder Höhe des resultierenden HDR-Bildes sich leicht von der Breite und/oder Höhe der Ausgangsbilder unterscheiden kann, und dass sie sich auch in Höhe und/oder Breite von den anderen HDR-Bildern unterscheiden kann, da die Korrektur der Ausrichtung für jede Gruppe unterschiedlich belichteter Blickwinkel anders sein kann.

Um das Beschneiden der Bilder nach der Korrektur der Registrierungsfehler zu verhindern, aktivieren Sie bitte die Option nicht beschneiden zusätzlich zur Option Bilder aausrichten in der Batch-Verarbeitung. Wenn die Option nicht beschneiden markiert ist, ändert Photomatix die Bildgröße nach der Ausrichtung nicht und Autodesk Stitcher gibt keine Fehlermeldung aus.

Mein Panorama weist nach dem Tone Mapping eine senkrechte Nahtlinie auf. Lässt sich das verhindern?

Ja. Um die Nahtlinie zu vermeiden, die beim Tone Mapping mit der "Details Enhancer"-Methode entsteht, müssen Sie die Option "360° Bild - Ränder angleichen" aktivieren, bevor Sie das Tone Mapping starten.

Bitte beachten Sie, dass sich die Speicheranforderungen zur Verarbeitung des Bildes sehr erhöhen, wenn die Option aktiviert ist.

Verwenden Sie hingegen die "Tone Compressor"-Methode für das Tone Mapping, so benötigen Sie die Option 360° nicht, da Sie niemals eine vertikale Nahtlinie mit einem global arbeitenden Tone Mapping-Verfahren wie dem Tone Compressor erhalten werden.

Verschiedenes

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Sie können unsere Ankündigungen abonnieren, um über Upgrades und neue Produkte informiert zu werden.

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Das Upgrade auf die Version 4 von Photomatix Pro ist für unsere Kunden kostenfrei, wenn Sie eine Lizenz für Photomatix Pro 3 über unsere Webseiten (HDRsoft, http:www.hdrsoft.com/de/) erworben haben. Weitere Informationen finden Sie obenstehend.

Gibt es eine Wunschliste für Photomatix?

Sicher. Bitte benutzen Sie unser Kontaktformular um uns über Ihre Vorschläge/gewünschten Möglichkeiten zu informieren. Vielen Dank im Voraus.

Warum kostet das Aperture Plug-In etwas, während das Lightroom Plug-In kostenfrei ist?

Obwohl Aperture und Lightroom ganz ähnliche Anwendungen sind, unterscheidet sich ihre Architektur in Bezug auf Plug-Ins recht deutlich.

Unser Plug-In für Lightroom ist nur ein Export-Plug-In. Dies bedeutet, dass das Plug-In selbst keine interessanten Dinge tun kann ohne die eigenständige Anwendung Photomatix Pro. Die Fotos, die mittels des Plug-Ins exportiert werden, werden dann in Photomatix miitels HDR/Tone Mapping oder einer Fusionsmethode verarbeitet.

Im Gegensatz dazu handelt es sich beim Aperture Plug-In um ein 'Edit'-Plug-In, das völlig unabhängig von der eigenständigen Applikation Photomatix Pro arbeiten kann. Ein 'Edit'-Plug-In ist einem Filter-Plug-In für Photoshop sehr ähnlich. Die Fotos, die Sie mit dem Aperture Plug-In bearbeiten, verbleiben vollständig in Aperture und werden nur von dem Plug-In selbst verarbeitet.

Photomatix Pro wird daher nicht benötigt, wenn Sie Bilder mit dem Aperture Plug-In mittels Tone Mapping verarbeiten. Aus diesem Grund wird das Aperture Plug-In separat von der eigenständigen Version Photomatix Pro verkauft (oder im Bundle mit diesem in Photomatix Pro Plus). Um das Lightroom Export Plug-In verwenden zu können, brauchen Sie jedoch zwingend auch Photomatix Pro.

Wird es eine Linux-Version von Photomatix geben?

Ja, wir arbeiten gerade an einer Version für Linux, jedoch mit einer geringeren Priorität. Daher können wir derzeit nicht sagen, wann sie fertiggestellt sein wird.

Es ist jedoch möglich, die Windows-Version von Photomatix Pro unter Linux mit Wine laufen zu lassen.

Um Photomatix Pro 3.0 oder höher laufen zu lassen, müssen Sie das .NET-Framework unter Wine installieren. Anleitungen zur Installation von Wine und dem .NET-Framework unter Fedora und Ubuntu sind hier verfügbar.