Aktualisiert am: 09. September 2026
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Was ist HDR-Fotografie?
Die HDR-Fotografie (High Dynamic Range) ist eine Technik, mit der sich kontrastreiche Szenen unter natürlichen Lichtverhältnissen aufnehmen lassen.
Nehmen wir an, Sie fotografieren an einem sonnigen Tag einen Raum mit Meerblick. Ihre Kamera wird Schwierigkeiten haben, den großen Helligkeitsunterschied zwischen dem Innenraum und dem deutlich helleren Blick nach draußen abzubilden.
Im automatischen Belichtungsmodus wählt Ihre Kamera eine durchschnittliche Belichtung, die für die durchschnittliche Beleuchtung in der Szene geeignet ist, was jedoch zu einem Verlust an Details sowohl im Innenraum als auch im Außenbereich führt.
Wenn Sie die Belichtung manuell so einstellen, dass die Aussicht gut aussieht, wirkt der Innenraum dunkel. Wenn Sie stattdessen die Belichtung so einstellen, dass der Innenraum richtig aussieht, sehen Sie die Aussicht nicht.
Die Verwendung eines Blitzes, um den Lichtunterschied zwischen Innen- und Außenbereich künstlich zu verringern, ist eine Möglichkeit, das Problem zu mildern. Eine bessere Option ist die HDR-Fotografie, die Ihnen mehr Kontrolle bietet, den Einsatz eines Blitzes vermeidet und selbst die größten Beleuchtungsunterschiede bewältigen kann.
Bei der HDR-Fotografie nehmen Sie mehrere Belichtungen auf und fügen diese zu einem Bild zusammen, das die Details sowohl in den dunkelsten als auch in den hellsten Bereichen der Szene festhält.
Wofür wird HDR-Fotografie verwendet?
Die HDR-Fotografie wird eingesetzt, um die gesamte Belichtung einer Szene einzufangen und deren Details in den Lichtern und Schatten darzustellen.
Die großen Helligkeitsunterschiede in kontrastreichen Szenen stellen die physikalischen Grenzen der Kamera auf die Probe, da sie den optimalen Tonwertbereich überschreiten, den sie in einer einzigen Aufnahme erfassen kann.
Die HDR-Fotografie bewältigt diese Herausforderung, indem sie Fotos der Szene, die mit unterschiedlichen Belichtungen aufgenommen wurden, zusammenführt. Das daraus resultierende zusammengesetzte Bild erfasst die Leuchtdichte (d. h. die Lichtintensität) eines Punktes in der Szene mit der optimalen Belichtung für den Tonwertbereich an diesem Punkt. Es wird als HDR-Bild bezeichnet und kodiert die Leuchtdichte in einer Gleitkommadarstellung.
Die Fähigkeit, kontrastreiche Szenen aufzunehmen und genaue Helligkeitsinformationen zu erfassen, macht die HDR-Fotografie nützlich für:
Warum heißt es „High Dynamic Range“ / „Hoher Dynamikumfang“?
In der Fotografie bezieht sich der Begriff „Dynamikumfang“ auf die Helligkeitsunterschiede in einer Szene. Eine kontrastreiche Szene, die sowohl dunkle Schatten als auch helle Lichter enthält, weist große Helligkeitsunterschiede auf und ist daher eine HDR-Szene (High Dynamic Range).
In diesem Sinne können die Begriffe „kontrastreich“ und „HDR“ synonym verwendet werden.
Wie erstelle ich ein HDR-Bild?
Die HDR-Fototechnik umfasst zwei Schritte:
Schritt 1: Aufnahmen mit mehreren Belichtungen herstellen
Zusätzlich zur „normalen“ Belichtung, die für die durchschnittliche Beleuchtung eingestellt ist, machen Sie überbelichtete Aufnahmen, um die dunkelsten Bereiche einzufangen, und unterbelichtete Aufnahmen, um die hellsten Bereiche einzufangen. Dies können Sie automatisch mit der AEB-Funktion (Automatic Exposure Bracketing) tun, die die meisten Digitalkameras bieten. Lesen Sie den nächsten Abschnitt über die Kameraeinstellungen für HDR.
Schritt 2: Zu HDR zusammenführen
Laden Sie die Belichtungen in Photomatix und führen Sie sie zu HDR zusammen. Dadurch entsteht ein HDR-Bild, das alle Details der dunkelsten und hellsten Bereiche enthält. Bei Bedarf können Sie das Bild weiter anpassen, indem Sie Voreinstellungen anwenden oder die Schieberegler verwenden.
HDR beginnt mit der Aufnahme mehrerer Belichtungen. Erfahren Sie, wie Sie die Belichtungsreihenautomatik bei verschiedenen Kameramodellen einstellen.
Erfahren Sie, wie Sie Ihre Kamera so einstellen, dass Sie Lichtprobleme in Innenräumen mit hellem Lichteinfall durch die Fenster meistern können. Mit dieser Belichtungsreihentechnik gelingen Ihnen perfekt belichtete Innenaufnahmen von Immobilien ganz ohne zusätzliche Beleuchtung.
Einstellungen für die Belichtungsreihenautomatik (Anzahl der Aufnahmen, maximale EV-Schritte und Serienbildrate) für verschiedene Kameramodelle von Canon, Nikon, Sony, Panasonic, Olympus, Fujifilm und anderen Kameraherstellern.
Zeigt Ihnen anhand von zwei Belichtungsmessungen, welche Belichtungseinstellungen Sie bei der Aufnahme einer Szene mit sehr hohem Kontrast (z. B. Innenraum mit hellem Fenster) wählen sollten.
Innenaufnahmen können über den Erfolg oder Misserfolg eines Immobilienangebots entscheiden, daher ist es wichtig, sie gut zu machen. Käufer scrollen schnell durch die Angebote, und Fotos müssen sofort die Aufmerksamkeit auf sich ziehen – doch es kann schwierig sein, genau jene großartigen Aufnahmen zu machen, die den Betrachter zum Innehalten bewegen.
Probleme wie überbelichtete, helle Fenster, Raumecken, die im Schatten liegen, und Farbstiche sind häufige Schwierigkeiten, die es zu meistern gilt.
Die HDR-Fotografie löst diese Probleme, indem sie mehrere Belichtungen derselben Szene zu einem einzigen Bild zusammenfügt, das Details über den gesamten Licht- und Schattenbereich hinweg zeigt. Das Ergebnis ist ein Foto, das hell und einladend wirkt – genau das, was ein Immobilienfoto in einer überfüllten Reihe von Miniaturansichten hervorstechen lässt.
Die Technik erfordert weder fortgeschrittene Kenntnisse noch große Investitionen in die Ausrüstung, was sie zu einer leicht zugänglichen Möglichkeit macht, die Qualität Ihrer Immobilien-Innenaufnahmen sofort zu verbessern. Mehr über die HDR-Technik erfahren Sie hier .
Für optimale Ergebnisse benötigen Sie eine DSLR- oder spiegellose Kamera.
Achten Sie auf eine Kamera mit Belichtungsreihenautomatik (AEB), die automatisch eine Reihe von Aufnahmen mit unterschiedlichen Belichtungswerten macht. Eine Kamera, die mindestens 3 Aufnahmen in 2-EV-Schritten (oder 5+ in 1-EV-Schritten) ermöglicht, eignet sich gut für die meisten Innenaufnahmen.
Außerdem benötigen Sie ein Weitwinkelobjektiv, mit dem Sie den gesamten Raum erfassen können. Eine Brennweite um 14 mm eignet sich bei Vollformatkameras in den meisten Situationen sehr gut, und ein Zoomobjektiv bietet mehr Flexibilität, ohne dass Sie mehrere Objektive mit sich führen müssen.
Zu den weiteren hilfreichen Gerätschaften gehören ein stabiles Stativ für scharfe Aufnahmen (insbesondere bei den längeren Belichtungszeiten, die für dunkle Bereiche eines Raums erforderlich sind), eine Kamerawasserwaage, um senkrechte Linien gerade zu halten, und ein Fernauslöser, um Verwacklungen durch das Berühren der Kamera zu vermeiden.
Weitere Ausrüstungsempfehlungen und Details finden Sie im Artikel Kamera- und Fotoausrüstung für Immobilienmakler .
Wenn Sie Drohnen einsetzen, lesen Sie den Leitfaden zur HDR-Drohnenfotografie für Immobilienfotografen .
Das Aufnehmen mehrerer Belichtungsreihen eines Raums mit einem hellen Fensterausblick ist der beste Weg, um die Probleme zu lösen, die durch extreme Helligkeitsunterschiede innerhalb der Szene entstehen. Mit ein wenig Vorbereitung ist es ganz einfach, ein ausgewogenes HDR-Bild zu erhalten, ohne auf Beleuchtungsausrüstung zurückgreifen zu müssen.
Hier sind einige Tipps, die Ihnen den Einstieg erleichtern sollen:
Abgesehen von den Einstellungen, mit denen sich die Beleuchtung optimal gestalten lässt, gibt es auch einige allgemeine Tipps, die dazu beitragen, den Raum von seiner besten Seite zu zeigen:
Ein Weitwinkelobjektiv eignet sich am besten für Aufnahmen des gesamten Raums, während ein Objektiv mit längerer Brennweite für Detailaufnahmen ideal ist. Schließlich kann die manuelle Fokussierung dazu beitragen, dass die wichtigsten Bereiche des Raums schön scharf abgebildet werden.
Weitere Informationen zu diesen Tipps finden Sie im Artikel Tipps zum Fotografieren von Immobilien-Innenräumen.
Innenräume mit hellen Fenstern sind aufgrund des enormen Kontrasts zwischen der sonnenbeschienenen Aussicht nach draußen und dem dunkleren Raum bekanntermaßen schwierig zu fotografieren, da der Dynamikumfang größer ist, als die meisten Kameras in einer einzigen Aufnahme erfassen können.
Professionelle Immobilienfotografen kennen einige Möglichkeiten, diese Schwierigkeit zu umgehen, doch bei jeder Methode gibt es einige Dinge zu beachten.
Manche Fotografen fügen in Photoshop manuell eine korrekt belichtete Raumaufnahme mit einer korrekt belichteten Fensteraufnahme zusammen, wobei die Übergänge jedoch unnatürlich wirken können, wenn die Bilder nicht perfekt aufeinander abgestimmt sind. Andere warten auf einen bewölkten Tag, an dem die Lichtverhältnisse drinnen und draußen ähnlicher sind, doch das ist selten praktikabel, und gedämpftes Licht bei bewölktem Himmel tut dem Innenraum keinen Gefallen.
Professionelle Beleuchtungsanlagen können einen Raum mit ausreichend Licht ausleuchten, um die Lichtverhältnisse im Außenbereich nachzubilden, doch diese Option ist teuer, schwer und mit einem hohen Lernaufwand verbunden. Ein externes Blitzgerät ist eine leichtere Alternative, doch integrierte Blitzgeräte sind in der Regel nicht leistungsstark genug, um diese Aufgabe zu bewältigen.
Vor diesem Hintergrund setzen die meisten Profis auf die Technik der Zusammenführung mehrerer Belichtungen, die allgemein als HDR-Fotografie bekannt ist. Durch eine Reihe von Belichtungen, die von unterbelichtet bis überbelichtet reichen, und deren Zusammenführung mit Photomatix wird jeder Teil der Szene optimal ausgeleuchtet.
Mehr darüber, wie Profifotografen mit Innenaufnahmen mit hohem Dynamikumfang umgehen, erfahren Sie hier.
Zwar gibt es bestimmte Faktoren, die den ISO-Wert beeinflussen können, doch ist ISO 400 im Allgemeinen eine gute Wahl. Der Wert ist niedrig genug, um nicht all zu viel Bildrauschen zu verursachen, aber hoch genug, um bei der Belichtung der Schatten keine extrem langen Belichtungszeiten zu erfordern (was dazu beiträgt, das Foto schärfer zu halten).
Sind die Verschlusszeiten jedoch immer noch zu lang, benötigen Sie möglicherweise einen höheren ISO-Wert. Umgekehrt kann eine Verringerung des ISO-Werts in sehr gut beleuchteten Räumen zu einem rauschärmeren Bild führen.
Weitere Details zu den Vor- und Nachteilen von ISO-Einstellungen für Immobilien-Innenaufnahmen finden Sie hier .
In Immobilieninnenräumen wird oft natürliches Licht aus Fenstern mit künstlichem Licht von Lampen oder Leuchten kombiniert, und diese Innenbeleuchtungen sind zudem nicht immer aufeinander abgestimmt.
Kameras können dies nicht immer ausgleichen, was zu unerwünschten Farbstichen führt. Ein korrekter Weißabgleich ist jedoch unerlässlich, da Fotos mit falschen Farbtönen auf potenzielle Käufer unnatürlich wirken.
Am einfachsten bleibt man flexibel, wenn man im RAW-Format fotografiert, da man bei RAW-Dateien den Weißabgleich nach der Aufnahme anpassen kann, anstatt ihn bereits vor Ort festzulegen. Wenn das Fotografieren im RAW-Format keine Option ist, stellen Sie vor der Aufnahme eine geeignete Weißabgleich-Voreinstellung in der Kamera ein, z. B. „Tageslicht“ oder „Glühlampe“, oder verwenden Sie einen benutzerdefinierten Weißabgleich mit Hilfe einer Graukarte vor Ort.
Wenn Sie Photomatix Pro verwenden, kann der Weißabgleich direkt beim Laden von RAW-Belichtungsreihen eingestellt werden, entweder als einzelne Voreinstellung oder als benutzerdefinierter Wert, der während des Zusammenführens zu HDR eingegeben wird. In schwierigeren Situationen, wie beispielsweise in einem Raum mit einem großen Fenster, durch das eine anders beleuchtete Außenansicht zu sehen ist, können Sie mit der Option „Weißabgleich pro Foto“ im Fenster „Vorschau Bild...“ jedem Bild separate Weißabgleicheinstellungen zuweisen, sodass alle Bilder mit natürlichen, präzisen Farben wiedergegeben werden.
Weitere Informationen finden Sie im Artikel „So fotografieren Sie Innenräume von Immobilien bei gemischter Beleuchtung“ .
Zwar gibt es keine feste Vorschrift, doch viele Immobilienfotografen sind sich einig, dass Aufnahmen, die etwas unterhalb der Augenhöhe gemacht werden, die vorteilhaftesten Innenaufnahmen ergeben.
Dieser Ansatz, bei dem „aus der Herzhöhe“ fotografiert wird – etwa 1,2 - 1,5 Meter über dem Boden –, bringt Möbel und die Bodenfläche besser zur Geltung, anstatt auf Tischplatten herabzuschauen, und wirkt dennoch natürlich und geerdet.
Andere Fotografen zielen auf die Mitte zwischen Boden und Decke ab, wobei diese Methode in Räumen mit hohen Decken angepasst werden muss, da die Höhe der Möbel unabhängig von der Raumhöhe gleich bleibt.
Bei der Entscheidung, welche Höhe für Sie die richtige ist, hilft es, darüber nachzudenken, wie die einzelnen Räume genutzt werden: beispielsweise sollten Sie in Küchen, in denen die Menschen stehen, aus etwas höherer und in Esszimmern, in denen sie sitzen, aus etwas tieferer Position fotografieren.
Unabhängig davon, welche Höhe Sie wählen, achten Sie darauf, dass vertikale Linien im Bildausschnitt gerade erscheinen, dass Arbeitsplatten und hohe Möbelstücke vollständig zu sehen sind, und halten Sie die Kamera waagerecht und geradeaus gerichtet, um Verzerrungen zu vermeiden.
Für 360°-Rundgänge eignet sich eine etwas niedrigere Höhe (etwa 1,2 Meter) am besten, damit die Betrachter nicht ständig nach unten schwenken müssen.
Weitere Informationen zur Wahl der Aufnahmehöhe finden Sie hier .
Die Dämmerung ist eine wunderschöne Tageszeit mit schmeichelhaftem Licht für die Immobilienfotografie, doch da das Zeitfenster so klein ist, sind Schnelligkeit und Vorbereitung entscheidend.
Das Aufnehmen von Belichtungsreihen wird sowohl für Innen- als auch für Außenaufnahmen dringend empfohlen, um Lichter und Schatten richtig auszugleichen. Drei Belichtungsstufen reichen in der Regel für Innenaufnahmen aus, für Außenaufnahmen direkt nach Sonnenuntergang benötigen Sie jedoch möglicherweise mehr.
Ein guter Ausgangspunkt für die Kameraeinstellungen ist Blende f/8 bei ISO 100, wobei die Verschlusszeit an die Lichtverhältnisse angepasst wird. Wenn Sie jedoch eine lange Liste von Aufnahmen zu bewältigen haben, empfiehlt sich möglicherweise ein höherer ISO-Wert, um die Belichtungszeiten zu verkürzen. Die Verwendung des manuellen Fokus oder des Fokus über die Rücktaste beschleunigt den Fokussiervorgang, da Verzögerungen durch den Autofokus entfallen. Eine kleinere Blende kann zudem einen schönen „Sterneneffekt“ bei Lichtquellen erzeugen.
Ein Stativ ist zwar immer nützlich, wird aber in der Dämmerung aufgrund der längeren Belichtungszeiten unverzichtbar. Ein Blitz ist nicht erforderlich, kann aber bei Farbstichen durch gemischte Lichtverhältnisse helfen.
Insgesamt gilt es vor allem, frühzeitig vor Ort zu sein, um alles aufzubauen, alle Lichter einzuschalten, die Reihenfolge der Aufnahmen so zu planen, dass man das kurze Zeitfenster optimal nutzt, und auf Belichtungsreihen und einen fixierten Fokus zu setzen, um zügig voranzukommen.
Weitere Informationen zum Fotografieren von Immobilien in der Dämmerung finden Sie im Artikel Kameraeinstellungen für die Immobilienfotografie in der Dämmerung .
Auch wenn Sie keine vollwertige DSLR- oder spiegellose Kamera besitzen, können Sie mit dem richtigen Zubehör und ein wenig Übung dennoch großartige Immobilienfotos mit dem iPhone aufnehmen.
Ein paar Grundlagen für den Einstieg sind ein Ladegerät oder ein Ersatzakku, damit Ihnen mitten beim Fotografieren nie der Akku ausgeht, eine kleine Ausrüstungstasche, um alles übersichtlich zu verstauen, ein kompaktes Stativ mit einer sicheren Handyhalterung und eine Wasserwaage, um die Aufnahmen gerade zu halten.
Die meisten neueren iPhones verfügen über integrierte Weitwinkelobjektive, aber falls Ihr Modell keines hat, lohnt sich ein externes Objektiv, da Sie damit einen größeren Teil eines Raums einfangen können.
Was die HDR-Fotos selbst angeht, übernehmen moderne iPhones einen Großteil der Arbeit automatisch. Wenn Sie „Smart HDR“ aktivieren (Einstellungen > Kamera), fügt das Smartphone mehrere Belichtungen zu einem einzigen, ausgewogenen Bild zusammen. Das Prinzip ähnelt dem, was professionelle Fotografen manuell mit Belichtungsreihen erreichen.
Auch die Bildkomposition spielt eine große Rolle. Nutzen Sie die Drittelregel, um Räume so einzurahmen, dass sie ausgewogen wirken und die besten Eigenschaften des Raums hervorgehoben werden. Räumen Sie Unordnung weg, achten Sie darauf, dass der Blick aus dem Fenster nicht durch Ablenkungen gestört wird, und fotografieren Sie von Türöffnungen oder Ecken aus, um so viel wie möglich vom Raum einzufangen.
Es ist wichtig, das Smartphone waagerecht und ruhig zu halten – hier kommt das Stativ ins Spiel, da bei HDR-Aufnahmen oft längere Verschlusszeiten verwendet werden, die durch Verwacklungen aus der Hand leicht unscharf werden können.
Weitere Tipps zum Aufnehmen professioneller Immobilienfotos mit Ihrem iPhone finden Sie hier .
Luftaufnahmen bieten Käufern eine Perspektive, die Fotos vom Boden aus nicht vermitteln können, beispielsweise vorteilhafte Ansichten der Fassade und des Gartens eines Hauses oder eine Weitwinkelaufnahme, die die Nachbarschaft zur Geltung bringt.
Andererseits umfassen Aufnahmen aus großer Höhe oft sowohl sonnenbeschienene Bereiche als auch Schatten rund um ein Grundstück. Hier kann HDR helfen, indem es den starken Kontrast mildert und Details in hellen und dunklen Bereichen wiederherstellt.
Die meisten modernen Drohnen bieten zwei Möglichkeiten, HDR-Aufnahmen zu machen: einen automatischen HDR-Modus, bei dem die Belichtungen direkt in der Kamera zusammengefügt werden, oder die Belichtungsreihenautomatik (AEB), bei der separate Belichtungen aufgenommen werden, die später in einer HDR-Software zusammengeführt werden.
AEB ist im Allgemeinen die bessere Option für Immobilienaufnahmen, da der Fotograf so die Kontrolle über das Endergebnis behält.
So erzielen Sie die besten Ergebnisse mit AEB:
Drohnen ohne Bracketing-Unterstützung können dennoch HDR-Ergebnisse liefern, indem die Belichtungen manuell gestaffelt werden.
Ein häufiges Problem bei der Verwendung einer Drohne zur Aufnahme von Belichtungsreihen für HDR ist das Ghosting, das durch leichte Bewegungen der Drohne zwischen den Belichtungen verursacht wird. Photomatix Pro verfügt über Deghosting-Werkzeuge, um dies zu beheben. Sie können diese über die Option „Ghosts entfernen“ in der Benutzeroberfläche zum Zusammenführen zu HDR aufrufen.
Weitere Informationen finden Sie im Leitfaden zur HDR-Drohnenfotografie für Immobilien .
Barry berichtet über seine Arbeit, die Vorteile des Einsatzes von 32-Bit-HDR im Photogrammetrieprozess und teilt seine Ansichten zur heutigen Photogrammetrie-Branche.
Definitionen, Fachbegriffe und Informationen zu den technischen/wissenschaftlichen Grundlagen der HDR-Bildgebung in leicht verständlicher Sprache.
Das Fachbuch „High Dynamic Range Imaging für Fotografen und CG-Artists“ von Christian Bloch ist eine umfassende Auseinandersetzung mit allen Aspekten der HDR-Bildbearbeitung und den dazugehörigen Techniken, einschließlich praktischer Tipps, Künstlerinterviews und Schritt-für-Schritt-Anleitungen.